Mehrgenerationen-Gebäude fast bezugsfertig

KIRCHLINDE Anfang bzw. Mitte März ziehen die ersten Mieter in das neue Gebäude des Projektes "Mehrgenerationen-Wohnen" an der Hangeneystraße ein.

von Von Arndt Brede

, 22.02.2008, 11:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ins Mehrgenerationen-Haus an der Hangeneystraße sollen in wenigen Wochen die ersten Bewohner einziehen.

Ins Mehrgenerationen-Haus an der Hangeneystraße sollen in wenigen Wochen die ersten Bewohner einziehen.

Das berichtet Horst Bötefür von der Bauherrengemeinschaft Bötefür-Klejnot-Nitschke auf Anfrage. Mit dem Einzug der Mieter in das insgesamt 52 Mietwohnungen umfassende Gebäude und das ehemalige evangelische Gemeindehaus endet eine lange Vorgeschichte.

Denn nicht überall fand das Projekt Anklang. So hatten Anwohner den Klageweg beschritten bzw. die Bezirksvertretung Huckarde informiert, weil sie befürchteten, dass das Gebäude zu hoch werden würde und den Ausblick verstelle. Letztendlich hatten sich die Protagonisten gütlich geeinigt und das Gebäude kann nun mit einmonatiger Verspätung gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan fertig gestellt werden.

100-prozentige Auslastung

Hatten die Bauherren bereits vor Baubeginn ein hohes Interesse an den Wohnungen registriert, können sie nun 100-prozentige Belegung vermelden. Wer dort einzieht, lässt sich auf ein ganz besonderes Konzept ein. Menschen ganz unterschiedlichen Alters leben hier Wand an Wand. "Das ist deshalb besonders wichtig, weil sie sich auch gegenseitig helfen können", stellt Horst Bötefür für die Bauherrengemeinschaft die Besonderheit heraus. So liege die Altersspanne zwischen 22 und 86 Jahren.

Was unter anderem auch die SPD freut. Sozialdemokrate hatten sich jetzt vor Ort ein Bild vom Projekt gemacht. Bezirksvertreter Eckhard Knaebe fasst im Gespräch mit den Ruhr Nachrichten die Meinung der SPD zusammen: "Wir sind vollauf begeistert, Wir waren ja schon immer dafür." Was ihn besonders freue: "Viele aus dem Hangeney ziehen aus ihren schlecht aufgeteilten Wohnungen aus und in das Mehrgenerationen-Haus mit besserer Aufteilung ein."

Stiftung gegründet

Die Vorfreude ist schon so groß, dass sich schon viele Menschen zusammen geschlossen haben, um das künftige Miteinander auf angenehme Beine zu stellen. Also Feiern zu organisieren und ähnliches. Horst Bötefür bestätigt: "Es haben sich rund 30 Menschen zusammen gefunden, mit dem ehemaligen Superintendenten Hartmut Anders-Hoepgen als Vorreiter, und haben eine Stiftung gegründet."

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