Mehrheit will Kunstrasenplatz

SÖLDERHOLZ Die Mehrheit der Teilnehmer unserer Internet-Umfrage spricht sich für die Kunstrasenanlage an der Römerstraße aus und würde den neuen Standort der "Bergeshöh" vorziehen, obwohl diese 1800 Meter von der Dorfmitte entfernt ist.

von Von Peter Bandermann

, 08.05.2008, 14:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mehrheit will Kunstrasenplatz

Auch Lucas will den Umzug an die Römerstraße. „Kunstrasen ist cooler“, meint der Schüler.

Knapp 60 Prozent der Teilnehmer unserer (nicht repräsentativen) Internet-Umfrage sind für den Neubau einer Kunstrasenanlage an der Römerstraße in Sölderholz.

Bis Donnerstag (18 Uhr) haben 1744 Bürger darüber abgestimmt, ob der SF-Sportplatz an der Bergeshöh auch als etablierter sozialer Treffpunkt in der Mitte des Dorfes erhalten werden soll oder ob die Sportfreunde auf eine 1800 Meter entfernte Kunstrasenanlage an der Römerstraße umziehen sollen. 

Corinna Höptner gehört zu den Befürwortern des Umzugs. Für sie steht fest: Eine Kunstrasenanlage ist eine runde Sache. Als Hauptkassiererin des SF Sölderholz sieht sie das nicht nur unter finanziellen Gesichtspunkten, weil ein Investor für den Bau eines Supermarkts an der Bergeshöh eine neue Sportanlage an der Römerstraße errichtet und auch bezahlt. 

Corinna Höptner sieht darin auch einen Qualitätsschub für die Jugendarbeit in dem Dorf, wo die seit 1893 vereinten Sportfreunde bereits jetzt eine wichtige Funktion übernehmen. Fest steht: Die Jugendarbeit soll wachsen – und dafür ist der Verein auf eine neue Anlage angewiesen.

Wie berichtet, sollen ein Groß- und ein Kleinfeld, eine neue Umkleide mit sechs Kabinen und ein neues Vereinsheim entstehen. „Wir sind ein kleiner Sportverein, der nur mit einem vernünftigen Platz überleben kann“, begründete sie die für den Verein so günstigen Umzugspläne. „Wir würden den Platz nicht nur für den Fußball nutzen.“

Mit dem Neubau könne auch das Parkplatzproblem an Heimspieltagen gelöst werden. Samstags breche an der Lichtendorfer Straße das Chaos aus. Hinzu kommt das Bauproblemen: Die aktuellen Umkleiden sind innen schimmelig und können den großen Ansturm des Vereins nicht bewältigen.

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