Mengeder Illustrator Mik Schulz begeistert als Vorleser

In Mengede

MENGEDE Beim Vorlesen in der Mengeder Stadtteilbibliothek musste Mik Schulz (46) nicht lange überlegen, welches Kinderbuch er vorliest: sein eigenes.

24.11.2009, 18:18 Uhr / Lesedauer: 2 min
Mik Schulz las aus seinem Buch.

Mik Schulz las aus seinem Buch.

Das Buch von Grimberg der Zoomaus ist ein Frühwerk des Grafik-Designers: „Ich habe mich 2002 selbstständig gemacht. Anfangs hatte ich viel Zeit für das Buch“, schmunzelt Schulz. Mittlerweile ist der gebürtige Gelsenkirchener, der ausgerechnet in Schalke zu Schule gegangen ist, so gut im Geschäft, dass Band zwei wesentlich länger gebraucht hat.

Worum geht es in seinen Büchern? „Es sind eigentlich Sammlungen von Lügengeschichten“, muss Schulz zugeben. Geschichten, auf die ihn seine Kinder gebracht haben. „Als meine Kinder in das Frage-Alter kamen, wollte ich nicht einfach platte Antworten geben, sondern dafür sorgen, dass die Kinder selber nachdenken müssen.“ Beispiel? Wie unterscheiden sich afrikanische und indische Elefanten? Ganz einfach, die afrikanischen Elefanten haben zwei Beine vorn und zwei Beine hinten, während die indische Elefanten zwei Beine rechts und zwei Beine links haben. „Die Kinder kommen drauf, wenn man ihnen Zeit gibt“, so Mik Schulz. Auch wer Grimberg noch nicht gelesen hat, könnte mit Mik Schulz Zeichenstil vertraut sein. Er illustrierte unter anderem das Lesebuch der Stadt Dortmund. Doch so erfolgreich er auch in diesem Bereich ist, sein Traum ist ein anderer: „Ich wollte immer den neuen Asterix erfinden.“

„Ich finde Comics klasse, die Kinder und Erwachsene lesen, nur dass sie an anderen Stellen lachen.“ Er habe ein, zwei Helden in der Schublade. Doch zunächst einmal will er einen Verlag für Grimberg II finden, damit aus dem einen Bauch eine richtige Serie wird.

  •  www.grimbergzoomaus.de      www.mikschulz.de
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