MGV Dorstfeld zeigt "wahre Größe" in ehemaliger Kirche

Konzert des MGV

Es war nicht nur ein „Großes Weihnachtskonzert“, das der Männer-Gesang-Verein (MGV) Dorstfeld 1858 in der alten evangelischen Kirche an der Hochstraße aufführte, sondern vielmehr ein „großartiges“.

DORSTFELD

von Von Karin Heimann

, 05.12.2012, 17:49 Uhr / Lesedauer: 1 min

Besondere Gäste: Der MGV-Dorstfeld zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass er sich zum Teil hochkarätige Künstler zu seinen Konzerten einlädt. Höhepunkt in diesem Jahr sicherlich der gemeinsame Auftritt mit den „German Tenors“ im Rathaus.

 Auch bei den ersten drei Stücken des Programms begleitete er den Chorgesang auf diesem mächtigen Instrument, danach am Klavier.  Stimmgewaltig sangen die 43 Sänger von „Des deutschen Seemanns Weihnachten“. Mit „Denn es ist Weihnachtszeit“ stellte sich Tenor Edmund Brummel dem Publikum vor. Doch Chorleiter Martin Martmöller hatte noch weitere Geschenke im Gepäck. Etwa die junge Sopranistin Angela Hölscher, deren Interpretation von „Ave Maria“ den Zuhörern unter die Haut ging; oder Bassist Gerrit Miehlke, der besonders mit „Jerusalem“ von Stephen Adams in der Bearbeitung von Fritz Ihlau beeindruckte.

 Mit „Meditation der Thais“ überraschte der erst 18-jährige Jonathan Dai Doung Martmöller nicht nur als Solo-Violinist, sondern auch im Zusammenspiel mit Susanne Stöhr (Flöte) und Sabine Wenske (Oboe). Diese beiden Musikerinnen bereicherten das Programm unter anderem mit der Serenade B-Dur von Mozart und weiteren Solo-Stücken.  ‚Stille Nacht‘ (Ehre sei Gott) von H. Lingenhand beendete das insgesamt 26 Stücke umfassende Programm. Nach zwei Zugaben entließ das Publikum Chor und Solisten mit stehenden Ovationen.   

Besondere Gäste: Der MGV-Dorstfeld zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass er sich zum Teil hochkarätige Künstler zu seinen Konzerten einlädt. Höhepunkt in diesem Jahr sicherlich der gemeinsame Auftritt mit den „German Tenors“ im Rathaus.

 

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