Mikael Forssell: "Tore sind mein Ding"

Neuzugang für den Angriff

Der überraschende Transfer des finnischen Stürmers Mikael Forssell (33) von HJK Helsinki zum VfL Bochum rückte das Sonntagsspiel der Bochumer bei Eintracht Braunschweig erst einmal in den Hintergrund.

BOCHUM

29.08.2014, 17:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Mikael Forssell: "Tore sind mein Ding"

Mikael Forssell (rechts), hier noch im Trikot von Hannover 96, steht ab sofort beim VfL Bochum unter Vertrag.

Der 33-jährige Finne hat bei seinem Klub HJK Helsinki einen Auflösungsvertrag unterschrieben und wechselt ablösefrei zur Castroper Straße. Der Angreifer, geboren in Steinfurt, kennt Deutschland und die Bundesliga: er spielte schon für Borussia Mönchengladbach und Hannover 96. Zudem kam der finnische Nationalspieler in England für den FC Chelsea, Crystal Palace, Birmingham City und Leeds United zum Einsatz.

Forssell war 13 Jahre lang A-Nationalspieler (86 Spiele, 29 Tore). In der Premier League kam er in 126 Spielen zum Einsatz (34 Tore), in der Bundesliga 60 Mal (14 Tore) sowie 42 Mal in der finnischen Veikkausliiga (21 Treffer). In den internationalen Pokalwettbewerben stehen bei ihm sieben Champions League-Spiele sowie drei Partien im UEFA-Cup zu Buche.Hochstätters Wunschspieler

VfL-Sportvorstand Christian Hochstätter hat eine hohe Meinung vom finnischen Routinier: "Ich kenne Mikael schon aus meiner Zeit als Sportdirektor in Mönchengladbach und Hannover und weiß, dass er charakterlich zu hundert Prozent zum VfL passt. Gladbach und Hannover hat er mit seinen Toren enorm geholfen. Er bringt zu seinen Stürmerqualitäten zudem wesentliche internationale Erfahrung mit."

Der VfL-Neuzugang mit der Rückennummer 33 sagt: "Tore sind mein Ding. Vom VfL habe ich in letzter Zeit viel Positives gehört. Ich bin hungrig auf Erfolg und werde alles geben, damit wir als Mannschaft erfolgreich sind."Sonntag in Braunschweig

Vor dem Gastspiel am Sonntag bei Eintracht Braunschweig sagt VfL-Trainer Peter Neururer: "Wir befinden uns noch immer in der Startphase der Saison. Es wird ein Tendenzspiel", nach dem nicht nur Bochums Trainer ablesen möchte, welche Tendenz seine Mannschaft einschlagen wird. Neururer schiebt zwar dem Bundesliga-Absteiger die Favoritenrolle zu, sieht nach vier Pflichtspielen ohne Niederlage aber keinen Anlass, an der taktischen Ausrichtung des VfL irgendetwas zu ändern.

Übrigens: Einen guten Draht hat der VfL-Trainer noch zu Braunschweigs Sportchef Marc Arnold. Der spielte einst unter Neururer beim Zweitligisten LR Ahlen. "Es wäre doch schön, wenn ich am Sonntag von meinem Spezi Marc Arnold Glückwünsche zum VfL-Sieg entgegennehmen könnte," schickte Neururer schon mal Grüße.

Zur U20-Nationalmannschaft

Nach Stanislav Sestak und Michael Gregoritsch hat auch Neuzugang Malcolm Cacutalua eine Einladung zur Nationalmannschaft erhalten. Der 19-Jährige reist zur U20-Nationalmannschaft des DFB, die Länderspiele gegen Italien (3.9.) und in der Schweiz (7.9.) austrägt.

 

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