Minus 18 Grad

Stefan Ahnhem

Ein totes Unfallopfer wird aus dem Helsingborger Hafenbecken geborgen. Zwar haben Zeugen den Mann vor ein paar Tagen noch lebend gesehen. Doch dann stellt der Gerichtsmediziner fest, dass das Opfer nicht nur schon tot war, als sein Auto ins Wasser stürzte - sondern auch tiefgefroren.

29.01.2017, 12:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Minus 18 Grad

Stefan AhnhemULLberg

Kommissar Fabian Risk beginnt zu ermitteln und stellt mit seinem Team immer mehr Merkwürdigkeiten fest. Wie kann ein tiefgefrorener Toter noch seine Wohnung verkaufen? Oder ist der Mörder vielleicht in die Identität seines Opfers geschlüpft, das er längst tiefgefroren irgendwo aufbewahrt hat?

Private Probleme

Doch Risk hat auch private Probleme. In seiner Ehe mit der Künstlerin Sonja kriselt es massiv. Sohn Theodor ist total verschlossen und Tochter Mathilda glaubt an Geister. Dann steht ein Kunstmäzen, der seiner Frau vielleicht nicht nur beruflich sehr nahesteht, auf einer Liste mit weiteren potenziellen Opfern des Tiefkühl-Mörders. Und wird wieder von der Liste gestrichen. Genauso wie ein Musikproduzent. Doch dem wird plötzlich eine nicht bestellte Tiefkühltruhe ins schwer gesicherte Haus geliefert...

Überraschendes

Auch der dritte Fall von Kommissar Risk ist wieder ein Beispiel dafür, warum die schwedischen Krimis in aller Welt so beliebt sind. Stefan Ahnhems "Minus 18 Grad" bietet Hochspannung, viele überraschende Wendungen und auch die menschliche Seite der Ermittler (und der Opfer) kommt nicht zu kurz. Für Ahnhem-Fans ein Muss und auch sonst ein Krimi-Lese-Vergnügen.

 

Stefan Ahnhem: Minus 18 Grad, 560 S., List, 16,99 Euro, ISBN 978-3-471-35124-6.