Mit Badeentchen auf dem Phoenixsee? Das Umweltamt zum Hörder Jahrhundertprojekt

Phoenix-See

BERGHOFEN Kristallklares Wasser, auf dem Boote schippern, wunderschöne Wohnanlagen mitten im Grünen, mediterranes Flair am Hafen – so präsentiert sich der Phoenix-See in den Visionen, die Georg Sümer vom Umweltamt am Montagabend im Pfarrheim St. Joseph vorstellte.

von Von Julia Schemmer

, 26.11.2008, 18:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit Badeentchen auf dem Phoenixsee planschen?

Mit Badeentchen auf dem Phoenixsee planschen?

Ein ausgewiesener Badesee ist der 24 Hektar große See der Wasserqualität zuliebe also nicht. „Was sich allerdings bei Mondschein abspielt, bleibt der Phantasie überlassen …“, wirft Sümer ein. Neben dem Phoenixsee tritt aber auch die Emscher wieder in das Blickfeld der Hörder. Sie fließt zukünftig neben dem See entlang, ist aber durch einen Deich von ihm getrennt. Sümer: „Beide Gewässer sollen sich nicht vermischen, weil verschiedene Pflanzen und Tiere in ihnen leben.“  

Bei Hochwasser kann der 2,5 Meter tiefe Phoenixseee allerdings das Wasser aus der Emscher aufnehmen. Momentan dreht sich alles um den Aushub des Sees und die Verfüllung alter Bergbauschächte (wir berichteten). Ende 2009 heißt es „Wasser marsch!“. Dann erfolgt die Flutung mit Hilfe angrenzender Bäche. Der Clou: Der Phoenixsee hat sogar einen „Stöpsel, der die technische Möglichkeit zur Wasserregulierung bietet.“ Fehlt also nur noch das Quietscheentchen …

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