Mit Disneys Eiskönigin ins Winterwunderland

Im Kino

Alle Jahre wieder kommt der Disney-Film zum Fest. Dieses Mal hat man sich "Die Eiskönigin", frei nach Andersens Märchen, vorgeknöpft.

von Von Kai-Uwe Brinkmann

, 26.11.2013, 17:32 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ins Winterwunderland entführt die »Eiskönigin«.

Ins Winterwunderland entführt die »Eiskönigin«.

Für Frost und Schnee ist gesorgt, an den prächtigen 3D-Bildern eines Winterwunderlands gibt es nichts zu mäkeln. Auch die Qualität der Animation hat höchsten Standard.Kein Klassiker

Trotzdem dürfte der Film von Chris Buck und Jennifer Lee Saisonware bleiben, zum Klassiker reicht es nicht. Die Handlung ist am grünen Tisch geschneidert, wirkt aber so unrund und holprig, dass man die Nähte bemerkt und dahinter das Schematische der Disney-Formel hervorlugt. Märchen und Magie vermengt mit Liebelei und Abenteuer. Dazu "Sidekicks" wie Schneemann Olaf (gesprochen von Hape Kerkeling) und ein treudoofes Rentier.

Deren eingestreute Slapstick-Blödeleien zielen aufs Zwerchfell, können aber dem amüsanten Trailer nicht das Wasser reichen.

Magische Kräfte

Im Palast am Fjord leben die Königskinder Anna und Elsa. Elsa hat magische Kräfte, die sie geheim hält: Sie kann ganze Landstriche in Eis verwandeln. Als die dunkle Gabe offenbar wird, flieht Elsa in einen Kristallpalast auf einem Berg. Anna folgt ihr und hat in Kristoff, seinem Rentier und Schneemann Olaf Freunde und Helfer.

Und dann ist "Die Eiskönigin" ein Musical. Leitmotivisches Tirilieren auf schwache Melodien: "Lass mich doch rei-hein, was soll ich tu-huun?" Da schlägt keine Sternstunde der Musik, auch hier triumphiert Mechanik über Seele.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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