Mit Wallace und Gromit fing alles an

Aardman Animations

Bekannt wurden die Macher von "Shaun das Schaf" - die britische Produktionsfirma Aardman Animations - durch Kurzfilme der Knetfiguren Wallace & Gromit. Es folgten Kinofilme und ein Oscar.

16.03.2015, 13:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit Wallace und Gromit fing alles an

Wallace (l.) und Gromit: Gefährlich...

Auf die Wallace & Gromit-Kurzfilme „Alles Käse“, „Die Techno-Hose“, „Unter Schafen“ und „Auf Leben und Brot“ folgte 2005 der erste Kinofilm „Auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen“. Ein Jahr später gab es dafür den Oscar in der Kategorie „Bester animierter Spielfilm“.

Stop-Motion-Technik

Für die Produktion der Filme werden die Figuren aus Plastilin auf Drahtgestellen modelliert und mit der Stop-Motion-Technik animiert. Dabei wird eine Illusion der Bewegung erzeugt. Dieser Produktionsprozess wird auch als „Claymation“ bezeichnet – die Figuren werden in Einzelbildern fotografiert und von Bild zu Bild verändert. Im Film ist dann eine flüssige Bewegung zu sehen.

Auch der Animationsfilm „Chicken Run – Hennen rennen“ aus dem Hause Aardman wurde so produziert. Mit „Shaun das Schaf“ schuf die Filmproduktionsfirma bereits eine erfolgreiche Animationsserie, die in Deutschland auf dem Kinderkanal ausgestrahlt wird. Auch in der „Sendung mit der Maus“ sind Episoden zu sehen.

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