Mitglieder besuchten das "Werkhof-Projekt"

SPD-Maiwanderung

DERNE Die traditionelle Maiwanderung der SPD-Ortsvereine Derne, Kirchderne und Hostedde führte in diesem Jahr in die Räume des Werkhof-Projektes im ehemaligen Verwaltungsgebäude der Zeche Gneisenau.

26.05.2009, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Wir wollen wesentliche Aktivitäten am neuen Standort zusammenfassen“, betont Joachim Brennecke, Prokurist des Werkhof Projekts. An einem Ort, wo einst Arbeiter schwitzten, schwitzen seit neustem Jugendliche und junge Erwachsene. In dem Verwaltungsgebäude der früheren Zeche Gneisenau werden sie für ihren zukünftigen Beruf fit gemacht. „Hier entsteht die Zeche Zukunft“, freut sich Joachim Brennecke. Dabei sah es lange gar nicht so aus. Das Verwaltungsgebäude der Zeche Gneisenau sollte abgerissen werden. „Das Werkhof Projekt richtet sich im Wesentlichen an arbeitslose Jugendliche“, erklärt Joachim Brennecke. Momentan sind mehr als 200 junge Menschen in den Werkhof-Projekten beschäftigt.

Betreut werden sie von rund 60 Mitarbeitern. Fordern und Fördern lautet das Motto. „Es ist wichtig, dass man erkennt was alles in den Jugendlichen steckt“, erklärt Bruno Schreurs, Kirchderner SPD-Ortsvereinsvorsitzender. Das Projekt bietet unterschiedliche Maßnahmen. Beispielsweise die Schüler- oder Jugendwerkstätten, die den schulmüden Teilnehmern wieder Lust aufs Lernen und eine Ausbildung machen sollen. Aber auch Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen, die in Kooperation mit anderen Bildungsträgern stattfinden. „Die Teilnehmer sind berufsschulpflichtig“, erklärt Marie Theres Sürie, Mitarbeiterin des Werkhof Projekts. Dabei legen sie mündliche und praktische Prüfungen ab.

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