Moderne Flohmärkte haben viele Gesichter

Von Trödel bis Tauschparty

Ob klassischer Trödel oder Event-Flohmärkte: Das Bummeln vorbei an improvisierten Ständen liegt im Trend. Als Verkäufer kann man dort ungenutzte Sachen wieder an den Mann oder die Frau bringen. Wir stellen die unterschiedlichen Flohmarkt-Trends vor.

DÜSSELDORF

20.05.2016, 16:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine Szene vom Frankfurter Flohmarkt am Mainufer, aufgenommen am 23.11.1996, auf dem je nach Wetterlage zwischen 500 und 600 Händler ihre Stände aufbauen. Wahre Schnäppchen und echter Trödel ist immer seltener auf Flohmärkten anzutreffen. Billige Neuwaren und professionelle Antiquitäten- und Trödelhändler bestimmen das Bild. Da macht auch Frankfurt keine Ausnahme, wo derzeit heftig über den Flohmarkt, seine unschönen Seiten und seine Zukunft gestritten wird. dpa (Zu dpa lhe und lrs 005 vom 4.12.1996) - COLORplus - |

Eine Szene vom Frankfurter Flohmarkt am Mainufer, aufgenommen am 23.11.1996, auf dem je nach Wetterlage zwischen 500 und 600 Händler ihre Stände aufbauen. Wahre Schnäppchen und echter Trödel ist immer seltener auf Flohmärkten anzutreffen. Billige Neuwaren und professionelle Antiquitäten- und Trödelhändler bestimmen das Bild. Da macht auch Frankfurt keine Ausnahme, wo derzeit heftig über den Flohmarkt, seine unschönen Seiten und seine Zukunft gestritten wird. dpa (Zu dpa lhe und lrs 005 vom 4.12.1996) - COLORplus - |

TRÖDELMÄRKTE: Nach wie vor ist der Trödelmarkt am Wochenende ein klassischer Ort, um ungenutzte Sachen weiterzugeben. Wer früh aufsteht und vor allem viel Ware loswerden will, könnte hier Erfolg haben. Die Besucherzahl ist meist sehr hoch. Begehrt sind besonders Produkte, die zu sehr günstigen Flohmarktpreisen heruntergehandelt werden können. Für viele Besucher ist ein Flohmarkt aber auch nur Ausflugs- und Schlenderziel.

EVENT-FLOHMÄRKTE: Wer sich früh informiert, kann in seiner Stadt oder Region einen der begehrten Stände buchen. Beim Mädelsflohmarkt wechseln vor allem Frauensachen den Besitzer. Es gibt auch Märkte für Kindersachen oder Übergrößen. Wer gerne ausschläft, kann es beim Nachtflohmarkt versuchen. Die Märkte finden meist in Hallen bei Musik und Bier statt. Für die Besucher kosten sie Eintritt. «Da haben die Menschen schon im Hinterkopf, dass sie hier was kaufen möchten», sagt Nachtkonsum-Marktleiter Yannick Maar aus Düsseldorf.

ONLINE-FLOHMÄRKTE: Wer keine Lust auf Kistenschleppen und Standaufbau hat, kann seine Sachen auch online anbieten. Zum Beispiel im Internet oder über Apps am Smartphone. Die Verkaufsgegenstände werden fotografiert, beschrieben und veröffentlicht. Interessierte können sich dann melden. Ein Preisvergleich bei anderen Verkäufern bietet sich zur Orientierung an. Zu den Klassikern zählen Online-Plattformen wie eBay, eBay Kleinanzeigen, Quoka und Kalaydo. In den vergangenen Jahren haben sich auch immer mehr kreativ gestaltete Apps wie Shpock, Kleiderkreisel und Stuffle etabliert. Gebühren können anfallen.

TAUSCHPARTYS: Zumindest frischen Wind in den Kleiderschrank kann eine private Tauschparty bringen. Familie, Freunde und Bekannte bringen ebenfalls Sachen mit, dann wird untereinander getauscht. Es gibt auch öffentliche Kleidertauschbörsen.

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