Möglicher Umbau erfordert viel Planung - und Geld

Alte Hoeschbahntrasse

Viel vorgenommen haben sich der Körner Kultur- und Kunstverein sowie Körner SPD-Politiker für die Trasse der alten Hoeschbahn. Die Umbaupläne für die Strecke von der Westfalenhütte bis zum Phoenix-See sind umfangreich, doch deren Umsetzung ist nicht einfach und obendrein teuer.

KÖRNE

von Von Uwe Brodersen

, 21.09.2012, 04:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ortstermin auf der Trasse im Bereich des Alten Körner Bahnhofs. Die alte Hoeschbahntrasse könnte in den nächsten Jahren umfangreich umgebaut werden.

Ortstermin auf der Trasse im Bereich des Alten Körner Bahnhofs. Die alte Hoeschbahntrasse könnte in den nächsten Jahren umfangreich umgebaut werden.

 Bei einem Ortstermin dämpfte allerdings Jörg Wipf vom Regionalverband Ruhrgebiet (RVR) den Enthusiasmus etwas. Mindestens zwölf Millionen Euro seien nötig, Geld, „das die Landesregierung nicht in der Tasche“ habe. Um an Fördergelder zu kommen, sei ein detailliertes Konzept nötig. Die „hochinteressante Trasse“, die praktisch keine Steigungen hat und somit auch für Senioren bestens geeignet ist, müsse aufgewertet und in die Umgebung eingefügt werden, sonst fließe kein Geld, bekundete der Experte.Nach einer klaren politischen Willensbildung könnten die konkreten Planungen in 2013 erfolgen. Die Eigentumsverhältnisse der Brücken müssten geklärt werden. Viele von ihnen seien in einem schlechten Zustand. Auch die Ober- und Unterliegerrechte an den Brücken seien zu ermitteln. Minimale Bauzeit des Gartenstadtradweges: vier Jahre. Mit der Fertigstellung sei also erst zwischen 2018 und 2020 zu rechnen. 

 Udo Dammer, Bürgermeister des Bezirks Innenstadt-Ost, zu dem auch Körne gehört, kündigte an, sich für einen Ratsbeschluss über das Vorhaben noch in diesem Jahr einzusetzen. Auch die drei betroffenen Bezirksvertretungen – Innenstadt-Ost, Aplerbeck und Hörde – sollen beteiligt werden.  Die Trasse ist ein Großprojekt. Der RVR-Mann rief die Körner dazu auf, gemeinsam mit ihm „an dicken Brettern zu bohren“. Die Erschließung des Weges würde eine weitere autofreie Verbindung zwischen Dortmunder Naherholungsgebieten schaffen. 

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