Möpse auf der Zielgeraden

Vierbeiner im Wettrennen

Wenn 40 Möpse über den Roten Teppich laufen, tun sie das nicht immer so schnell wie ihre Besitzer das wollen. Auch nicht beim Wettrennen in der Wittener Innenstadt.

Witten

von Von Felix Rentzsch

, 20.05.2012, 16:42 Uhr / Lesedauer: 1 min

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Mopsrennen auf der Ruhrstraße

40 mehr oder weniger muntere Möpse gingen in Witten zum Rennen an den Start. Ein Spaß für die ganze Familie.
20.05.2012
/
Kurz nach 12:00 Uhr gingen die ersten Hunde an den Start. In nur wenigen Sekunden rannten sie über den roten Teppich in Richtung Ziellinie.© Foto: Felix Rentzsch
Hund "Pepsi" ist nur 4,5 Kilo schwer und besonders zierlich. Für die 50 Meter lange Strecke brauchte der Mops 9,63 Sekunden.© Foto: Felix Rentzsch
Vor dem ließen sich einige Tiere für das Familienalbum ablichten. Ein professioneller Fotograf hatte hierfür ein kleines Studio aufgebaut.© Foto: Felix Rentzsch
Beim Mopsrennen kamen Hunde und deren Besitzer schnell miteinander ins Gespräch. Über 100 Tiere Möpse trafen sich auf der Ruhrstraße.© Foto: Felix Rentzsch
Diese beiden Welpen sind gerade einmal zwölf Wochen alt und schon erfolgreiche Rennsportler. Nach dem Lauf posieren sie für ein Foto.© Foto: Felix Rentzsch
Einmal bitte lächeln! Nicht alle Hunde rannten am Sonntag um die Wette. Einige ließen sich lieber tragen und blieben passiver Beobachter.© Foto: Felix Rentzsch
Kräfte sparen für das Rennen: Dieser Hundebesitzer trägt seinen Mops an den Startplatz. In der linken Hand hält er eines der Wettkampftrikots.© Foto: Felix Rentzsch
Manche Besucher brachten gleich drei Möpse mit zum Rennen. In einem Hauseingang machen einige Zuschauer eine kleine Verschnaufpause.© Foto: Felix Rentzsch
Im Zielbereich warteten zahlreiche Fans und Hobbyfotografen auf die sportlichen Vierbeiner. Die Rennleitung ermittelte die genauen Laufzeiten.© Foto: Felix Rentzsch
Bei bestem Wetter fand auf der Ruhrstraße das zweite Wittener Mopsrennen statt. Rund 40 Tiere gingen an den Start.© Foto: Felix Rentzsch
Das Rennen wurde moderiert und durch ein Musikprogramm begleitet. Am Straßenrand waren zahlreiche Bänke und Tische aufgestellt.© Foto: Felix Rentzsch
Über den ganzen Nachmittag verteilt liefen die Hunde in kleinen Gruppen um die jeweils beste Zeit. Einige Tiere brauchten nur 7, andere 49 Sekunden.© Foto: Felix Rentzsch
Dieser Mops brauchte die Unterstützung seines Besitzers. Die vielen Zuschauer und die Musik verunsicherten einige Tiere unbeabsichtigt.© Foto: Felix Rentzsch
Hündin Lili vom Chateau des Carlins war so voller Energie, dass sie bei ihrer Ankunft im Ziel die Reihe der Fotografen umrannte.© Foto: Felix Rentzsch
Die Zuschauer hatten Spaß und genossen das Mopsrennen bei bestem Wetter. Zum roten Teppich kamen besonders viele Kinder.© Foto: Felix Rentzsch
Viele Tiere brauchten den Zuruf und das bekannte Gesicht ihres Besitzers. Einige hatten sich kurz vor der Ziellinie postiert und riefen nach ihrem Hund.© Foto: Felix Rentzsch
Dieser Mops fand sein Ziel. Gemeinsam mit seiner Besitzerin rannte der kleine Hund geradewegs über den roten Teppich.© Foto: Felix Rentzsch
Auf den ersten Metern wollte es bei einigen Vierbeinern nicht so richtig klappen. Die rund 700 Zuschauer feuerten die Möpse daher kräftig an.© Foto: Felix Rentzsch
Im Zielbereich warteten bereits einige Journalisten mit Fragen an die Hundebesitzer. Außerdem mussten die Möpse zum Fototermin antreten.© Foto: Felix Rentzsch
Einige Besitzer liefen die Strecke gemeinsam mit ihren Hunden. Durch die vergrößerte Distanz waren manche Tiere verwirrt und kehrten einfach um.© Foto: Felix Rentzsch
Wegen der großen Besucher-Nachfrage im vergangenen Jahr wurde die Rennstrecke auf insgesamt 50 Meter verlängert.© Foto: Felix Rentzsch
Kultige Vierbeiner: Die kleinen Hunde mit dem rundlichen Gesicht gab es unter anderem auch als T-Shirt-Aufdruck zu kaufen.© Foto: Felix Rentzsch
Nicht jeder Hund fand sich auf den ersten Blick sympathisch. Geknurrt wurde aber nur wenig. Am Ende liefen alle friedlich ins Ziel.© Foto: Felix Rentzsch
Heiko Köhler hat das Mopsrennen im vergangenen Jahr ins Leben gerufen. Am Sonntag moderierte sie die Veranstaltung auf der Ruhrstraße.© Foto: Felix Rentzsch
Rund 700 Besucher kamen zum zweiten Wittener Mopsrennen. Viele von ihnen brachten ihre eigenen Hunde mit.© Foto: Felix Rentzsch
Auf der Ruhrstraße versammelten sich über 100 Vierbeiner. Beim diesjährigen Mopsrennen liefen erstmals auch andere Hunderassen mit.© Foto: Felix Rentzsch
Kurz vor dem Start: Einige Tiere waren sichtbar angespannt, andere blieben gelassen und sammelten Kräfte für das Rennen.© Foto: Felix Rentzsch
Johanna (links) und Charlotte Kamlage aus Witten haben mit ihrem Mops im Garten trainiert. Im vergangenen Jahr belegte ihr "Jim Knopf" den vierten Platz.© Foto: Felix Rentzsch
Zum Mopsrennen waren viele Hunde fein rausgeputzt. Wer noch kein passendes Accessoire hatte, wurde am Straßenrand fündig.© Foto: Felix Rentzsch
Nur wenige Meter neben der Rennbahn stehen die Wurstbuden und Fahrgeschäfte der Himmelfahrtskirmes.© Foto: Felix Rentzsch
Rund 40 Tiere gingen am Sonntag an den Start. Das waren etwa doppelt so viele wie im vergangenen Jahr.© Foto: Felix Rentzsch
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Unter den Aktiven auch Prominenz mit edlem Stammbaum: Etwa die feurige, schwarze Lili vom Chateau des Carlins, die in nur 7,83 Sekunden ins Ziel schießt und die Reihe der Fotografen umrennt.

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Mopsrennen auf der Ruhrstraße

40 mehr oder weniger muntere Möpse gingen in Witten zum Rennen an den Start. Ein Spaß für die ganze Familie.
20.05.2012
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Kurz nach 12:00 Uhr gingen die ersten Hunde an den Start. In nur wenigen Sekunden rannten sie über den roten Teppich in Richtung Ziellinie.© Foto: Felix Rentzsch
Hund "Pepsi" ist nur 4,5 Kilo schwer und besonders zierlich. Für die 50 Meter lange Strecke brauchte der Mops 9,63 Sekunden.© Foto: Felix Rentzsch
Vor dem ließen sich einige Tiere für das Familienalbum ablichten. Ein professioneller Fotograf hatte hierfür ein kleines Studio aufgebaut.© Foto: Felix Rentzsch
Beim Mopsrennen kamen Hunde und deren Besitzer schnell miteinander ins Gespräch. Über 100 Tiere Möpse trafen sich auf der Ruhrstraße.© Foto: Felix Rentzsch
Diese beiden Welpen sind gerade einmal zwölf Wochen alt und schon erfolgreiche Rennsportler. Nach dem Lauf posieren sie für ein Foto.© Foto: Felix Rentzsch
Einmal bitte lächeln! Nicht alle Hunde rannten am Sonntag um die Wette. Einige ließen sich lieber tragen und blieben passiver Beobachter.© Foto: Felix Rentzsch
Kräfte sparen für das Rennen: Dieser Hundebesitzer trägt seinen Mops an den Startplatz. In der linken Hand hält er eines der Wettkampftrikots.© Foto: Felix Rentzsch
Manche Besucher brachten gleich drei Möpse mit zum Rennen. In einem Hauseingang machen einige Zuschauer eine kleine Verschnaufpause.© Foto: Felix Rentzsch
Im Zielbereich warteten zahlreiche Fans und Hobbyfotografen auf die sportlichen Vierbeiner. Die Rennleitung ermittelte die genauen Laufzeiten.© Foto: Felix Rentzsch
Bei bestem Wetter fand auf der Ruhrstraße das zweite Wittener Mopsrennen statt. Rund 40 Tiere gingen an den Start.© Foto: Felix Rentzsch
Das Rennen wurde moderiert und durch ein Musikprogramm begleitet. Am Straßenrand waren zahlreiche Bänke und Tische aufgestellt.© Foto: Felix Rentzsch
Über den ganzen Nachmittag verteilt liefen die Hunde in kleinen Gruppen um die jeweils beste Zeit. Einige Tiere brauchten nur 7, andere 49 Sekunden.© Foto: Felix Rentzsch
Dieser Mops brauchte die Unterstützung seines Besitzers. Die vielen Zuschauer und die Musik verunsicherten einige Tiere unbeabsichtigt.© Foto: Felix Rentzsch
Hündin Lili vom Chateau des Carlins war so voller Energie, dass sie bei ihrer Ankunft im Ziel die Reihe der Fotografen umrannte.© Foto: Felix Rentzsch
Die Zuschauer hatten Spaß und genossen das Mopsrennen bei bestem Wetter. Zum roten Teppich kamen besonders viele Kinder.© Foto: Felix Rentzsch
Viele Tiere brauchten den Zuruf und das bekannte Gesicht ihres Besitzers. Einige hatten sich kurz vor der Ziellinie postiert und riefen nach ihrem Hund.© Foto: Felix Rentzsch
Dieser Mops fand sein Ziel. Gemeinsam mit seiner Besitzerin rannte der kleine Hund geradewegs über den roten Teppich.© Foto: Felix Rentzsch
Auf den ersten Metern wollte es bei einigen Vierbeinern nicht so richtig klappen. Die rund 700 Zuschauer feuerten die Möpse daher kräftig an.© Foto: Felix Rentzsch
Im Zielbereich warteten bereits einige Journalisten mit Fragen an die Hundebesitzer. Außerdem mussten die Möpse zum Fototermin antreten.© Foto: Felix Rentzsch
Einige Besitzer liefen die Strecke gemeinsam mit ihren Hunden. Durch die vergrößerte Distanz waren manche Tiere verwirrt und kehrten einfach um.© Foto: Felix Rentzsch
Wegen der großen Besucher-Nachfrage im vergangenen Jahr wurde die Rennstrecke auf insgesamt 50 Meter verlängert.© Foto: Felix Rentzsch
Kultige Vierbeiner: Die kleinen Hunde mit dem rundlichen Gesicht gab es unter anderem auch als T-Shirt-Aufdruck zu kaufen.© Foto: Felix Rentzsch
Nicht jeder Hund fand sich auf den ersten Blick sympathisch. Geknurrt wurde aber nur wenig. Am Ende liefen alle friedlich ins Ziel.© Foto: Felix Rentzsch
Heiko Köhler hat das Mopsrennen im vergangenen Jahr ins Leben gerufen. Am Sonntag moderierte sie die Veranstaltung auf der Ruhrstraße.© Foto: Felix Rentzsch
Rund 700 Besucher kamen zum zweiten Wittener Mopsrennen. Viele von ihnen brachten ihre eigenen Hunde mit.© Foto: Felix Rentzsch
Auf der Ruhrstraße versammelten sich über 100 Vierbeiner. Beim diesjährigen Mopsrennen liefen erstmals auch andere Hunderassen mit.© Foto: Felix Rentzsch
Kurz vor dem Start: Einige Tiere waren sichtbar angespannt, andere blieben gelassen und sammelten Kräfte für das Rennen.© Foto: Felix Rentzsch
Johanna (links) und Charlotte Kamlage aus Witten haben mit ihrem Mops im Garten trainiert. Im vergangenen Jahr belegte ihr "Jim Knopf" den vierten Platz.© Foto: Felix Rentzsch
Zum Mopsrennen waren viele Hunde fein rausgeputzt. Wer noch kein passendes Accessoire hatte, wurde am Straßenrand fündig.© Foto: Felix Rentzsch
Nur wenige Meter neben der Rennbahn stehen die Wurstbuden und Fahrgeschäfte der Himmelfahrtskirmes.© Foto: Felix Rentzsch
Rund 40 Tiere gingen am Sonntag an den Start. Das waren etwa doppelt so viele wie im vergangenen Jahr.© Foto: Felix Rentzsch
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Unmittelbar neben der Rennleitung steht Heike Köhler mit ihrem auffälligen roten Schal. „Ich empfehle allen Besitzern, die Strecke gemeinsam mit den Tieren zu laufen“, ruft die Besitzerin des Café Möpschen ins Mikrofon.

Weil im letzten Jahr so viele Besucher kamen, hat die 47-Jährige entschieden, die Kampfbahn zu 25 Meter zu erweitern. „Die Tiere haben scheinbar Schwierigkeiten mit so einer großen Distanz. Manche laufen in die falsche Richtung oder bleiben einfach stehen“, stellt sie während einer Rennpause fest.

In mehreren Läufen trennt sich die Spreu vom Weizen. Einige Hunde werden mit Fleischstückchen auf der Zielgeraden angelockt, andere Besitzer haben Kommandos und Rufzeichen eingeübt. Am Ende kann nur einer gewinnen. In diesem Jahr heißt der Sieger Carlos, der die Distanz in nur 7,59 Sekunden zurückgelegt hat.