Moguenara trainiert auf Teneriffa, Krebs in Südafrika

Leichtathletik: TV Wattenscheid 01

Die deutsche Weitsprung-Meisterin Sosthene Moguenara sowie die TV-01-Rückkehrer Robin Erewa und Sebastian Ernst sind seit Sonntag mit ihrem Coach André Ernst im Trainingslager auf der größten kanarischen Insel Teneriffa.

WATTENSCHEID

von Ruhr Nachrichten

, 09.01.2014, 11:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Moguenara trainiert auf Teneriffa, Krebs in Südafrika

Sosthene Moguenara bereitet sich derzeit auf der Kanareninsel Teneriffa auf die Wettkampf-Saison vor.

"Die Bedingungen sind gut, was Stadion und Wetter angeht", meldet ein zufriedener Sebastian Ernst. Kein Wunder bei Werten um 20 Grad und Sonnenschein auf der Insel.Training in der Höhe Am Dienstag fliegen fünf Wattenscheider aus der Laufabteilung von Frankfurt aus ins Trainingslager nach Südafrika. Denise Krebs, Eleni Gebrehiwot, Hendrik Pfeiffer, Jonas Beverungen und Franz Konietzky bereiten sich dann in der Höhe von Dullstroom auf die anstehenden Aufgaben vor. Dullstroom ist ein kleines Örtchen in der nordöstlichen Provinz Mpumalanga, der Name verweist auf einen Kaufmann aus Amsterdam und den vorbeifließenden Crocodile River. Dullstroom hat in 2 077 Metern Höhe die höchstgelegene Bahnstation des Landes. "Ein netter Ort, ich war dort schon zu meiner Zeit als Leitender Bundestrainer", sagt 01-Chefcoach Tono Kirschbaum, der auch selber vor Ort sein wird. "Ich hoffe auf einen ähnlichen Höheneffekt wie im vergangenen Jahr in Flagstaff", meint sein Schützling Hendrik Pfeiffer, "außerdem erwarten wir sehr warmes Wetter mit um die 30 Grad. Im Moment geht es für mich um die Grundausdauer, also werden viele Kilometer abgespult. Und ganz wichtig ist, im Block ohne Wettkampfunterbrechung zu trainieren. Im März wird dann in Sachen Schnelligkeit mehr gemacht - dann wieder in Flagstaff."Gute Erfahrungen Für 1 500-Meter-Expertin Denise Krebs wird der Trip ein echtes Highlight: "Schließlich wohnen da alle Wattenscheider unter einem Dach", sagt die EM-Halbfinalistin von 2012, die vor zwei Jahren schon einmal an gleicher Stelle war. Nun hofft sie auf ähnliche Resultate: "Ich habe wirklich gute Erfahrungen mit Dullstroom gemacht. Die Anpassung hat gut funktioniert, auch die Temperaturen waren nicht zu krass. Im Ort selber kann man nicht viel machen - trainieren halt."

 

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