Moos und feuchte Stellen - Lichtschächte undicht

Lichtendorfer Grundschule

LICHTENDORF Der Blick in die Tiefe lässt das Problem schon erahnen. Moos, feuchte Stellen und bröckeliges Mauerwerk. Die Lichtschächte an dem Anbau der Lichtendorfer Grundschule ähneln eher einem Feuchtbiotop.

von Von Jörg Bauerfeld

, 02.07.2010, 08:38 Uhr / Lesedauer: 2 min
Moos und feuchte Stellen - Lichtschächte undicht

Friedhelm Goersmeyer und Volker Mais an einem der sechs »undichten« Lichtschächte.

„Wenn es regnet, muss der Hausmeister regelmäßig das Wasser aus den Kellerräumen beseitigen“, so Friedhelm Goersmeyer, Sprecher der Grünen. Es ist der Zahn der Zeit, der die Lichtschächte durchlässig gemacht hat. Dabei sind die Fenster am Grund noch das kleinere Problem. „Das Wasser drückt durch das Mauerwerk“, sagt Mais. Der bei längerer Schadensdauer große Probleme bei der Bausubstanz sieht, „die könnte auf Dauer großen Schaden nehmen“.

Aufgefallen sind die schadhaften Stellen bei einer Kontrolle durch die Verwaltung. Die sah sich die Bescherung an und setzte die Sanierungsmaßnahme sofort auf die Prioritätenliste – höchste Dringlichkeit. „Wir wurden von der Verwaltung darüber in Kenntnis gesetzt und haben die Sanierung der Lichtschächte sofort in unserer Haushaltsgespräche mit einbezogen“, so Mais. Rund 87.000 Euro soll die Maßnahme kosten. Geld, das die Bezirksvertretung zur Verfügung stellen wird – sobald die Mittel dafür zur Verfügung stehen.

Aber Mais und Goersmeyer sind optimistisch, das die Arbeiten noch in diesem Jahr in Angriff genommen und durchgeführt werden. „Dabei ist die Schule in einem sehr guten Zustand“, so Mais und weißt auf die sanierten Sanitärräume, das neue Dach der Sporthalle und die Spielgeräte auf dem Pausenhof hin. „Aber man sieht einfach, dass man, wenn es um Schulen geht, immer wieder Geld in die Hand nehmen muss, um einen baulich vernünftigen Zustand zu garantieren.“

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