Moschee-Bau beginnt erst 2011

Am Grimmelsiepen

HÖRDE Der türkisch-islamische Kulturverein muss den Bau der Moschee "Am Grimmelsiepen" erneut verschieben. Nach den Zeit-Zielen 2005, 2007 und 2009 ist der Baustart jetzt in das Jahr 2011 verschoben worden.

von Von Peter Bandermann

, 03.02.2010, 13:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Entwurf für das türkisch-islamische Gemeindezentrum "Am Grimmelsiepen".

Der Entwurf für das türkisch-islamische Gemeindezentrum "Am Grimmelsiepen".

Fast 500.000 Euro musste die islamische Gemeinde allein in Planungskosten investieren. Immer wieder holte der Architekt spezielle Gutachten ein, um den Entwurf für das Gemeindezentrum so präzise wie möglich präsentieren zu können. Jetzt steht der Kulturverein vor einem entscheidenden Schritt: Noch im Februar unterschreibt der Vorsitzende Ogün Arpaci mit der Stadt den Kaufvertrag für das Grundstück "Am Grimmelsiepen" in Hörde. Dann stellt Architekt Isa Karatas den Bauantrag. Ogün Arpaci (38) erklärte, dass die vergangenen acht Jahre die Geduld der Vereinsmitglieder in Anspruch genommen habe. Die rund 500.000 Euro stammen ausschließlich aus Spendengeldern. Niemand sei mehr bereit, für Papiere sein Geld auszugeben. "Für Fenster und Türen zu sammeln ist einfacher", so Arpaci. Der Vorsitzende des türkisch-islamischen Kutlurverein ist zuversichtlich, dass die Gemeinde das neue Zentrum mit einer Moschee nach maximal zweijähriger Bauzeit eröffnen könne.

  • Ein Interview mit Ogün Arpaci lesen Sie am Donnerstag (4. Februar 2010) in den Stadtteil-Nachrichten Dortmund-Süd der Ruhr Nachrichten.

Hier soll die Moschee gebaut werden:

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