Museen zeigen ihre Grafik-Schätze

Ausstellungen in der Region

Kunst auf Papier führt oft ein Schattendasein - zu Unrecht, denn die empfindlichen Blätter sind oft Meisterwerke. Deswegen gibt es einmal pro Jahr das "Wochenende der Grafik", zu dem Museen ihre Schätze aus den Depots holen - diesmal am Samstag und Sonntag (12./13.11.). Eine Auswahl:

NRW

, 07.11.2016 / Lesedauer: 2 min
Museen zeigen ihre Grafik-Schätze

Die Schau „Degas und Rodin“ bestimmt das Grafik-Wochenende im Von-der-Heydt-Museum.

Museum Ostwall Dortmund

"Living Cities" heißt die kleine Schau anlässlich des Grafik-Wochenendes im Museum Ostwall im Dortmunder U-Turm. Man kann Samstag (12.11.) von 11 bis 18 Uhr hindurchstromern, sich aber auch von Kuratorin Nicole Groth um 14 und 16 Uhr führen lassen.

Familien basteln ab 15 Uhr ihre eigene Stadtcollage. Ein Clou: Um 11 Uhr packt Restauratorin Lisa Schiller die Mappen "Jazz" von Henri Matisse und "Cirque" von Fernand Léger aus.

Museum Folkwang Essen

Zwischen 1927 und 1930 entwarf Erst Ludwig Kirchner eine Ausmalung für den Festsaal des Museums Folkwang, die niemals verwirklicht wurde.

Aber die Entwürfe gibt es noch - zu sehen sind sie schon am Freitag (11.11.) ab 18 Uhr, Eintritt 3 Euro.

Am Samstag und Sonntag (12./13.) wartet jeweils von 10 bis 16 Uhr ein Druckworkshop auf Erwachsene. Anmeldung dazu im Besucherbüro unter Tel. (0201) 8845444; Kosten 20 Euro.

Von-der-Heydt-Museum

Die Schau "Degas und Rodin" bestimmt das Grafik-Wochenende im Von-der-Heydt-Museum Wuppertal. Eine Führung Samstag (12.11.) ab 16 Uhr bringt die "Tänzerinnen von Degas" nahe. Anmeldung: Tel. (0202) 5632223 erforderlich (14 Euro inklusive Eintritt).

In einem Seminar von 11 bis 14 Uhr vergleichen die Teilnehmer Grafiken. Anmeldung: Tel (0202) 5632471; Kosten 30 Euro.

Schloss Oberhausen

Ein Schmankerl bietet die Ludwig Galerie Oberhausen. Karikaturist Thomas Plaßmann spricht Samstag (12.11.) ab 15 Uhr über "Tusche, Feder und Pointen" und zeichnet dazu live.