Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Musical „Mandela“ beeindruckte musikalisch und durch seine Darsteller

WITTEN Jeder kennt Nelson Mandela, die Lichtgestalt des südafrikanischen Freiheitskampfes aus jüngster Zeit. Diese spannende Geschichte hat das „Theater aus Leidenschaft, a.gon münchen“ auf die Bühne gebracht.

von Peter Tölke

, 30.04.2009 / Lesedauer: 2 min

Die Musik Kiesbauers verband westliche Traditionen mit Elementen afrikanischer Folklore und des Jazz.. Diese Mischung ist dem Komponisten überaus gut gelungen; die verschiedenen Stimmungen der Handlung wurden überzeugend und immer mit einem „afrikanische Touch“ wiedergegeben. Melodiöse Ohrwürmer (Wir sind Südafrika, African Dream) wechselten mit rhythmisch ausgeprägten Tänzen, die das begeisterte Publikum zum Mitklatschen veranlassten. Das fünfköpfige Musikerensemble spielte mit Querflöte, Saxophonen, Gitarren, Schlagwerk und Keyboard auf konventionellen Instrumenten. Die Bühnenbilder waren sparsam, aber wirkungsvoll. Von großer Symbolkraft der je zur Hälfte schwarze und weiße Bühnenboden mit Wellblechhütten, Gitterstäben und Luxusmöbeln.

Das aus zehn Mitgliedern bestehende Ensemble verdiente sich Bestnoten und fiel durch seine stimmliche Begabung und durch seine schauspielerischen und tänzerischen Fähigkeiten auf. Charles M.Huber - bekannt aus der Krimiserie „Der Alte“ -  verkörperte besonders mit seinen Dialogen den altersweisen Staatsmann Mandela. Liz Howard als Winnie betörte mit ihrer sinnlichen Soul- und Gospelstimme, Meimouna Coffi mit ihren rassigen afrikanischen Tänzen. Als Gegenpart agierte Ralf Novak als brüllender und autoritärer Minister des Unrechtregimes. Es gab verdienten und lang anhaltenden Beifall.