Musik macht Front gegen Rechtsradikalismus

Festival Bandbreite

Regen und Kälte konnten viele Jugendliche und Erwachsene nicht davon abhalten, am Freitag das Bandbreite-Festival zu besuchen. Die Veranstaltung setzt sich mit Musik und Informationen gegen Rechtsradikalismus, Antisemitismus und Sexismus eint.

WITTEN

von Von Jana Brahmann

, 02.09.2012, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Trotz Regen und Kälte brachten die acht Musiker die Zuschauer zum ausgelassenen Tanzen. Zwischen den Auftritten gab es an zahlreichen Ständen vor und in der WerkStadt Informationen über die rechte Jugendkultur. Zum Beispiel informierten Mitarbeiter des „Trotz“ über die jugendliche Antifa Bewegung im Ruhrgebiet.

Die IG Metall Jugend sammelte Unterschriften und ließ symbolisch Luftballons mit Stimmen gegen Rechts in den verregneten Himmel aufsteigen. Das Thema Politik und Toleranz spiegelte sich in den Texten der Bands wieder.

Das Gelände füllte sich, als die momentan wohl angesagteste Ska-Punk Band Deutschlands Rantanplan auf die Bühne gingen. Trotz starken Regen heizten sie das Publikum ebenfalls mit ihren tanzbaren Melodien an.

Als wirklicher Publikumsmagnet erwiesen sich allerdings die Hip-Hopper von Creutzfeld & Jakob und SBK Basement, die die Menge mit ihren Texten und Melodien richtig zum Schwitzen brachten. Creutzfeld & Jakob spielten, nachdem sie im Internet stark für ihre angeblich sexistischen Texte kritisiert worden waren, nur Songs die sich ebenfalls dem Thema anpassten.  Vor allem für ihren Lokalpatriotismus in den Texten wie „Witten, hahaha, Witten“, wurden sie vom Publikum gefeiert.