Musikschüler präsentierten bei der "Klangmeile" ihr Können

WITTEN "Da dap, da dap", denkt man und sieht den Pink Panther vor sich schleichen, wenn Laurenz Fassbender in die Tasten greift: Schüler der Musikschule präsentierten ihr Können in Haus Witten.

von Von Christine Wagner

, 21.09.2008, 14:20 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der 10-jährige Jan Paul Sandmann zeigte, dass er Jazz im Blut hat.

Der 10-jährige Jan Paul Sandmann zeigte, dass er Jazz im Blut hat.

Den Anfang machte eine Jazzband, die als die "Jazzubis" schon viele Preise eingeheimst haben. Sie starteten mit dem von Gerhard Giel eigenhändig komponierten Musical "Auf gleicher Höhe". Den Song des Wügelbügel sang daraus keck seine achtjährige Tochter Maria Giel und ihre rosa Turnschuhe wippten im Takt. Im Anschluss rappte dazu mutig Jan Stör einige Zeilen.

Den Anfang machte eine Jazzband, die als die "Jazzubis" schon viele Preise eingeheimst haben. Sie starteten mit dem von Gerhard Giel eigenhändig komponierten Musical "Auf gleicher Höhe". Den Song des Wügelbügel sang daraus keck seine achtjährige Tochter Maria Giel und ihre rosa Turnschuhe wippten im Takt. Im Anschluss rappte dazu mutig Jan Stör einige Zeilen.

Danach wurde es ruhig, Erwachsenblicke versanken, nur Kindermünder tuschelten im Hintergrund: Sven Kirsten spielte Klavier. Und das war so atemberaubend gut, wie es wohl nicht besser bei der Aufnahmeprüfung am Konservatorium hätte klingen können.Eigenkompositionen

Klavier wurde viel gespielt an diesem Abend. Ihr Bestes boten auf diesem Instrument auch Janis Theurer Alexander Hundt und Elena van Doren dar, sie präsentierten ihre Stücke sogar auswendig. Ebenso Lisa Holland. Die Musikschülerin spielt seit acht Jahren Klavier und komponiert inzwischen gelegentlich selbst. "Fantasie", ihr vorgetragenes Werk, klingt verträumt und schwelgerisch und sie sagt: "Das kam einfach so."

Selbstkomponieren scheint ein Trend zu sein: Melanie Kowalski spielte ebenfalls eigene Lieder und bei ihr klang der Blues schwungvoll.

Fluch der Karibik Bekannte Klänge ertönten als Jan Geisel-Brinck sich ans Klavier setzte und von Harold Arlen "Over the Rainbow" spielte, ebenso bei Michael Gropp. Ein Hauch von Wiedererkennen schwang da mit, er ließ Filmmusik aus "Fluch der Karibik" zwischen den alten Mauern erklingen. Und zwischendrin traten sie immer wieder auf: die jungen Männer aus dem Jazz-Ensemble - Yonathan Ghebretensae, Malte Geisel-Brinck, Peter Artmeier und Janosch Grube. Ein kleiner Star des Abends war dann der 10-jährige Jan Paul Sandmann: fast der Jüngste und sein Saxophon reichte ihm beinahe bis zu den Knien. Enthusiastisch und talentiert blies er in sein Instrument und ließ ein Staunen zurück, dass er noch einmal auf die Bühne musste, als Zugabe noch einmal sein Stück spielte und erneut bewies, dass er ihn tatsächlich hat - den Jazz im Blut.