Musikzentrum: Einzug im April 2015

Ergebnis einer Studie

Es könnte klappen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Machbarkeitsstudie, die Stadt und Stiftung über den Bau eines Musikzentrums in Auftrag gegeben haben. Fast ein Jahr nach der Verkündung der vermeintlichen Rettung des Projekts Bochumer Symphonie mittels Fördergelder des Landes und der EU soll damit Bochums Dauerbauvorhaben wieder Fahrt aufnehmen.

BOCHUM

von Von Benedikt Reichel

, 12.11.2011, 14:22 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nach zwei Jahren Bauzeit soll 2015 das Musikzentrum stehen. Bleiben noch ein paar Monate, um bis Dezember jeden Cent der EU-Fördergelder abzurechnen. Klappt es tatsächlich noch mit einer Spielstätte für die Symphoniker und einem Musikzentrum für Bochum? Den Gutachtern der Firma Assmann zufolge, ist die Realisierung „innerhalb des Kostenrahmens grundsätzliche möglich“, zitiert Suhl aus der Machbarkeitsstudie. Jedoch nur mit einem Saal mit 820 Plätzen. Die Symphoniker hatten stets auf eine Kapazität von 1000 Plätzen bestanden. Einen Dissens gibt es zudem über die Verwaltungsräume der Symphoniker, die diese gern im Musikzentrum hätten. Der Gutachter hält dies für zu teuer.

„Oberste Priorität hat die Einhaltung des Kostenrahmens von 33 Millionen Euro“, sagt Suhl. In dieser Summe enthalten sind zehn Prozent Kostensteigerungen beim Bau, sowie der Erwerb des Grundstücks Marienkirche. Damit nach dem Wettbewerb wirklich gebaut werden kann, müssen zwei Bedingungen erfüllt sein:

  • Die Stiftung bekommt die fehlenden Millionen an Spenden zusammen und
  • die Stadt einigt sich mit dem Land bezüglich der Übernahme der Jahrhunderthalle. Ist eine Bedingung nicht erfüllt, werden die Fördergelder für das Musikzentrum wieder gestrichen.