Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Nach 30 Jahren: Gemeindesekretärin Suchhardt geht

Philippus-Gemeinde

Die Philippus-Gemeinde verliert einen ihrer treuesten Mitarbeiter: Gemeindesekretärin Monika Suchhardt ist am Sonntag verabschiedet worden. Seitdem sie vor 30 Jahren angefangen hat, hat sich so einiges verändert in der Gemeinde.

BRÜNNINGHAUSEN

18.12.2016 / Lesedauer: 2 min
Nach 30 Jahren: Gemeindesekretärin Suchhardt geht

30 Jahre lang hat Monika Suchhardt, hier neben Pfarrer Andreas Garpow, die evangelische Gemeinde in Brünninghausen tatkräftig unterstützt.

Als Monika Suchhardt ihre Arbeit als Gemeindesekretärin in Brünninghausen aufnahm, sah die Welt noch anders aus: Da wurde in Dortmund Stahl produziert, Deutschland war geteilt und das Internet noch unbekannt. 30 Jahre später, am gestrigen Sonntag, verabschiedete die evangelische Philippus-Gemeinde Suchhardt in den wohl verdienten Ruhestand. „Bei einer so langen Zeit scheint es, als sei die Kirche doch nicht der schlechteste Arbeitgeber“, scherzt Pfarrer Andreas Garpow nach seiner Predigt vor den rund 50 Gästen.

In den 30 Jahren ihrer Arbeit sei Monika Suchhardt für viele die erste Ansprechpartnerin in allen Bereichen des Gemeindelebens gewesen: Als Verantwortliche für das Kirchenbuch dokumentierte sie Geburtstage und Taufen, Hochzeiten und Begräbnisse, Kirchenein- und -austritte. Darüber hinaus unterstützte sie die Gemeinde im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit sowie in Sachen Planung und Logistik.

Suchhardt hat den Wandel miterlebt

„Am Anfang sogar noch an der Matrizenmaschine, dann an der elektrischen Schreibmaschine und schließlich im Computersystem“, erinnert sich der Pfarrer an den Wandel der Datentechnik: „Und jedes Mal hieß es, das wird jetzt alles viel einfacher.“ Als gelernte Industriekauffrau fand Monika Suchhardt den Weg in die Gemeindearbeit nach einer Babypause im Jahr 1985. „Das für mich größte Ereignis in den 30 Jahren war die Zusammenlegung 2007“, blickt sie zurück. Damals wurde aus den drei evangelischen Gemeinden in Brünninghausen, Kirchhörde und Löttringhausen die vereinigte Philippus-Gemeinde.

Zeit für neue Aufgaben

Was sie mit der neugewonnenen Freizeit vorhat, weiß die heute 65-Jährige schon ganz genau: „Für die Familie und mein Hobby – ich spiele schon seit über 30 Jahren Tennis bei einem Verein in Unna.“ Darüber hinaus hat ihr das Presbyterium zum Abschied neben einem Blumengesteck auch Karten für „Das Phantom der Oper“ geschenkt. Ihren Kolleginnen Christiane Bierwald und Stefanie Keuntje aus dem Gemeindebüro wünscht sie für die weitere Arbeit alles Gute und verspricht: „Ich werde mich bestimmt mal wieder blicken lassen.“

Schlagworte: