Nach Aue-Sieg: Personal kehrt zurück

Mehr Alternativen

Beim ersten Training nach dem dritten Heimsieg der Saison fehlte am Dienstagmorgen der eine oder andere Kicker aus Peter Neururers Lizenzkader. Einige Maßnahmen waren aber rein vorsorglicher Natur.

BOCHUM

01.04.2014, 15:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Im Spiel gegen Aue war Slawo Freier (links) nicht zu bremsen. Im Training wird seine Belastung aber reduziert.

Im Spiel gegen Aue war Slawo Freier (links) nicht zu bremsen. Im Training wird seine Belastung aber reduziert.

Beispielsweise bei Slawo Freier, der im Spiel gegen Erzgebirge Aue ein gewaltiges Pensum absolvierte und noch zu Beginn dieser Woche kürzer treten sollte - auf Anordnung seine Trainers. "Slawo ist ein Vollblutfußballer und vorbildlicher Profi. Aber manchmal muss man ihn auch ein wenig bremsen. Slawo ist so engagiert bei der Sache, der grätscht selbst bei der Regeneration noch die Leute um," beschrieb Bochums Trainer gestern Freiers Einsatzwillen.

Auch Patrick Fabian pausierte vorsorglich, Felix Bastians dagegen fehlt weiterhin, weil seine entzündete Plantarsehne eine Trainingsbeteiligung aktuell nicht zulässt. Ohne gesundheitliche Einschränkungen nahmen auch die beiden Torhüter Andreas Luthe und Michael Esser am Dienstag an den Übungseinheiten teil. Um die Schlussleute hatten sich Verantwortliche und Fans des VfL nach den spektakulären Vorfällen im Spiel gegen Aue die meisten Sorgen gemacht. Sowohl Luthe als auch Esser waren von scharf geschossenen Bällen am Kopf getroffen worden. Luthe musste am Samstag daraufhin zur Pause ausgewechselt werden, Esser überstand die Schlussphase mit leichtem Schädelbrummen.

Wieder mehr Optionen

Nachdem seine Mannschaft gegen die Erzgebirgler eine tadellose kämpferische Einstellung zeigte und vor dem nächsten Auswärtsspiel beim 1. FC Kaiserslautern nun auch wieder die zuletzt gesperrten Marcel Maltritz, Yusuke Tasaka und Adnan Zahirovic zur Verfügung stehen, kann Peter Neururer wieder auf mehrere personelle Optionen zurückgreifen. "Es stellt sich zunächst einmal die Frage, ob wir überhaupt etwas verändern müssen", meinte Neururer am Dienstag. Allerdings dürfte ziemlich sicher sein, dass Marcel Maltritz wieder seine Position als Abwehrchef in der Innenverteidigung einnimmt. Für Yusuke Tasaka sollte es deutlich schwieriger werden, in die Anfangsformation zurückzukehren. Mit seinen zuletzt gezeigten Leistungen hat sich der Japaner auch nicht dafür empfohlen.

Peter Neururer erwartet am Sonntag auf dem Betzenberg offensiv ausgerichtete Gastgeber. "Für die Pfälzer ist es nahezu die letzte Chance, noch einmal in den Kampf um die Aufstiegsplätze eingreifen zu können. Ich denke, dass die Spannungslage für Kaiserslautern deutlich größer ist als für uns."