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Nach Ausbau: "Baroper- und Ostenbergstraße entlasten"

Uni-Tangente

Die Naturschutzorganisation BUND Dortmund lehnt einen weiteren Ausbau von Straßen in Barop und Eichlinghofen ab. Nachdem die Straße Am Gardenkamp nun fertig gestellt sei, müssten die Bestimmungen des vorhandenen Bebauungsplans eingehalten werden.

BAROP

von Von Dennis Werner

, 29.10.2010
Nach Ausbau: "Baroper- und Ostenbergstraße entlasten"

An der Einmündung Am Paß sollte laut BUND die Baroper Straße unterbrochen werden. Nur die Anwohner-Zufahrten sollten offen bleiben. Unter der Straße fließt der Rühmkebach.

Das meint Kreisgruppen-Sprecher Thomas Quittek. Die sehen als Ausgleich zum Ausbau von Gardenkamp und Vogelpothsweg eine Verkehrsberuhigung in dem umliegenden Gebiet vor. "Laut Bebauungsplan wollte man die Baroper Straße und die Ostenbergstraße entlasten", sagt Quittek.Auch die Universitätsstraße sollte zurückgebaut werden. Ein Anschluss der Universitätsstraße an den Gardenkamp erwirke genau das Gegenteil.

Die Stadt zieht einen Ausbau allerdings in Erwägung. Bei der offiziellen Freigabe der neuen Verbindung zwischen Universitäts-Campus und Stockumer Straße hatte Oberbürgermeister Ullrich Sierau entsprechende Gespräche mit dem Land angekündigt. Ein verkehrlicher Bedarf, das hätten Untersuchungen ergeben, sei gegeben. Dann könne über eine entsprechende Bebauungsplan-Änderung nachgedacht werden. Thomas Quittek erinnert im Gespräch mit dieser Zeitung daran, dass seinerzeit die Fördermittel des Landes für den Bau der Uni-Tangente und die Erweiterung des Technologieparks an eine Verkehrsberuhigung in den umliegenden Gebieten gekoppelt waren. "Mit der Erweiterung waren wir schon nicht glücklich. Jetzt muss aber dieses Minimum an Ausgleich geschaffen werden", so Quittek. Der BUND will deshalb eine Erweiterung des Landschaftsparks Rahmkebachtal nach Norden.

Dazu gehöre laut BUND auch die Unterbrechung der Baroper Straße im Einmündungsbereich Am Pass sowie die Sperrung der Ostenbergstraße im Bereich des Umweltkulturparks für den Autoverkehr. Dort könne die Straße entsiegelt und der Rahmkebach offen gelegt werden. BUND-Sprecher Thomas Quittek: "Das sind alles keine Dinge, die der BUND erfunden hat. Sie stehen im Bebauungsplan und sind damals politische Vereinbarungen gewesen. Daran wollen wir die Politiker heute erinnern." 

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