Nach coronabedingtem Totalausfall im letzten Jahr: Planungen für Weihnachtsmärkte in NRW laufen

Coronavirus

Glühweinduft und Stöbern an Ständen: Im vergangenen Jahr sind Weihnachtsmärkte wegen Corona ausgefallen. Die Veranstalter hoffen, dass sie dieses Mal wieder stattfinden können.

Köln

von Petra Albers

, 19.07.2021, 05:57 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der nach Angaben des Veranstalters größte Weihnachtsbaum leuchtet auf dem Weihnachtsmarkt in Dortmund. (Archivbild)

Der nach Angaben des Veranstalters größte Weihnachtsbaum leuchtet auf dem Weihnachtsmarkt in Dortmund. (Archivbild) © picture alliance / dpa

Nach dem coronabedingten Weihnachtsmarkt-Totalausfall im vergangenen Jahr laufen in vielen NRW-Städten die Planungen für diesen Winter. „Wir gehen davon aus, dass der Markt stattfinden kann“, sagte eine Sprecherin des Weihnachtsmarkts am Kölner Dom. „Wie und unter welchen Bedingungen, weiß jetzt allerdings noch keiner.“ Auch in der Kölner Altstadt sollen ab Mitte November Lebkuchen- und Glühweinduft Besucher locken.

Veranstalter äußern sich vorsichtig optimistisch

In Dortmund, Düsseldorf, Aachen und Bochum äußerten sich die Veranstalter in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ebenfalls vorsichtig optimistisch. „Wir planen relativ normal, die Aussteller wollen alle wieder mitmachen“, sagte Patrick Arens von den Dortmunder Schaustellern. „Wir schaffen sogar gerade eine neue, festliche Beleuchtung an, die den Markt und einen Teil der Dortmunder Innenstadt beleuchten soll.“

Aber die Entwicklung der Coronazahlen und die daraus folgenden politischen Maßnahmen seien eben ungewiss. „Wir hoffen aber sehr, dass die Weihnachtsmärkte dieses Mal öffnen dürfen, weil doch bis dahin alle Menschen ein Impfangebot erhalten haben müssten.“

Räumliche Entzerrung der Märkte

In Düsseldorf sollen die Märkte nach Angaben einer Sprecherin räumlich entzerrt werden, damit die Besucher mehr Platz haben und sich sicher fühlen. In Bochum hat die Marketing-Gesellschaft verschiedene Konzepte für den Weihnachtsmarkt erarbeitet, um auf unterschiedliche Szenarien reagieren zu können. Der Weihnachtsmarkt sei auch als Wirtschaftsfaktor und touristisch für die gesamte Innenstadt enorm wichtig, sagte ein Sprecher.

In Aachen soll bis Ende August eine Entscheidung darüber fallen, unter welchen Bedingungen der Weihnachtsmarkt stattfinden darf. Bewerbungen von Ausstellern lägen bereits ausreichend vor. Jedoch sei die Anzahl etwas geringer als sonst, unter anderem weil einige langjährige Teilnehmer die Pandemie zum Anlass genommen hätten, in den Ruhestand zu gehen, teilte eine Sprecherin mit. In Essen wollte sich die zuständige Marketing GmbH noch nicht zu den Weihnachtsmarkt-Planungen äußern.

dpa

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