Nach dem Brand in der Hagener Stahlfabrik sterben nun die Fische in der Volme

Großbrand in Hagen

Der Großbrand in einer Hagener Stahlfabrik sorgte für Aufsehen. Jetzt sterben die Fische in der angrenzenden Volme. Schuld daran sind wohl die Löscharbeiten der Feuerwehr.

Hagen

28.09.2021, 18:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
In der Hagener Stahlfabrik war es zu einem Großbrand gekommen. Die Ursache dafür ist noch immer unklar.

In der Hagener Stahlfabrik war es zu einem Großbrand gekommen. Die Ursache dafür ist noch immer unklar. © picture alliance/dpa

Nach einem Brand in einer Stahlfabrik in Hagen ist mit dem Löschwasser Salzsäure in die Volme gelangt und hat ein Fischsterben verursacht. Ein Sprecher der Stadt sagte am Dienstag, es seien rund 60 Kubikmeter verdünnte Salzsäure „punktuell und vorübergehend“ mit dem Löschwasser in das angrenzende Gewässer gelangt.

Trotz sofort eingeleiteter Gegenmaßnahmen am Freitag seien Fische verendet, zur Zahl könne man keine Angaben machen. Laut WDR waren Angler am Wochenende auf tote Fische, Krebse und Kleinlebewesen gestoßen.

Ursache für den Brand noch immer unklar

Die Fabrik hatte aus noch ungeklärter Ursache „in voller Ausdehnung“ gebrannt, bis zu 170 Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen. Dem Stadtsprecher zufolge hatte das Landesumweltamt Lanuv bei Proben am Wochenende aus der Volme keine Belastung mehr im Wasser gefunden.

Ein Sprecher der Ruhrfischereigenossenschaft erläuterte auf Anfrage, die stark ätzende Säure gehe auf Kiemen und andere empfindliche Schleimhäute der Wasserlebewesen. Nach dem Tod etwa größerer Forellen könne es einige Jahre dauern, bis diese an der betroffenen Stelle wieder schwimmen.

dpa

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In Hagen ist es zu einem Großbrand in einer Stahlfabrik gekommen. Dabei ist Salzsäure in den Fluss Volme gelaufen. Die Löscharbeiten hielten bis spät in die Nacht an, Anwohner wurden evakuiert.

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