Nach Streit keine Rückkehr

BOCHUM/WATTENSCHEID Am vergangenen Wochenende musste die Bochumer Polizei nach Familienstreitigkeiten gleich drei Rückkehrverbote aussprechen.

05.11.2007 / Lesedauer: 2 min

Am Samstagmorgen, gegen 11 Uhr, wurden Beamte der Polizeiwache Ost zu einem Einfamilienhaus in Bochum-Langendreer gerufen, wo eine 42-jährige Bochumerin ihren 44 Jahre alten Ehemann mit einem Schraubendreher attackiert haben soll. Bei dem Angriff wurde der Geschädigte leicht verletzt. Bis zur weiteren Klärung des genauen Tatherganges wurde die Betroffene aus der Wohnung verwiesen.

Frau schlug mit Haarbürste zu

Am Samstagabend, gegen 20.15 Uhr, griff ein 47 Jahre alter Bochumer in einer Wohnung in Bochum-Grumme seine 45-jährige Frau tätlich an. Der alkoholisierte Beschuldigte wurde zu weiteren Ermittlungen auf die Wache gebracht. Da er ankündigte, die gegen ihn ausgesprochene Wohnungsverweisung nicht beachten zu wollen, wurde er ins Polizeigewahrsam eingeliefert.

Auch in Wattenscheid musste die Polizei am vergangenen Wochenende wegen „häuslicher Gewalt“ tätig werden. Am Sonntagmorgen, gegen 12.30 Uhr, schlug eine 37-jährige Wattenscheiderin in alkoholisiertem Zustand mit einer Haarbürste auf ihren 43 Jahre alten Ehemann ein. Gegen die Beschuldigte, die die Nacht zu Sonntag bereits im Polizeigewahrsam verbracht hatte, wurden ebenfalls eine Wohnungsverweisung und ein Rückkehrverbot ausgesprochen.