Nach tödlichem Betonplatten-Unfall auf der A3: Lärmschutzwände werden gesichert

Verkehr

Eine tonnenschwere Betonplatte war letztes Jahr auf der A3 bei Köln auf einen Wagen gestürzt und hatte eine Autofahrerin getötet. Jetzt haben auf dem Abschnitt weitere Sicherungsarbeiten begonnen.

Köln

14.07.2021, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kraftfahrzeuge fahren auf der A3 an Schallschutzwänden vorbei. Die Befestigungen der Schallschutzwände werden erneuert.

Kraftfahrzeuge fahren auf der A3 an Schallschutzwänden vorbei. Die Befestigungen der Schallschutzwände werden erneuert. © picture alliance/dpa

Acht Monate nach dem tödlichen Lärmschutzwand-Unfall auf dem Kölner Ring haben auf dem Autobahnabschnitt weitere Sicherungsarbeiten an den Schutzwänden begonnen.

Bis Anfang September würden auf der A3 rund 200 Lärmschutzplatten zusätzlich gesichert, teilte die Niederlassung Rheinland der Autobahn GmbH am Dienstag mit. Insgesamt 420 Haken würden angebracht, sagte ein Sprecher.

Im November 2020 war dort eine Autofahrerin in ihrem Wagen von dem plötzlich herabstürzenden Teil einer Lärmschutzwand erschlagen worden. Danach waren alle Wände überprüft worden. Sieben Platten wurden entfernt, weil nicht genehmigte Winkelkonstruktionen entdeckt wurden.

Baustelle zwischen Kreuz Köln-Ost und Anschlussstelle Köln-Dellbrück

Nach Angaben des Autobahn-Sprechers wurde an den Wänden zur Autobahn hin ein Schutzbereich abgesperrt und dafür die Fahrbahn verengt. Daher gebe es am Rand genug Platz für die Arbeiten. Betroffen ist der knapp zwei Kilometer lange Abschnitt in beiden Richtungen zwischen dem Kreuz Köln-Ost und der Anschlussstelle Köln-Dellbrück. Im Durchschnitt sind dort täglich 167.000 Fahrzeuge unterwegs.

dpa

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