Nach Umbau: Wohlfühl-Oase vor der Haustür

Wohnquartier Schellingstraße

Gepflasterte Wege, gemütliche Sitzecken, barrierefreie Hauszugänge, neue Straßenlaternen – das Wohnumfeld im Quartier der Schellingstraße ist richtig einladend geworden. Damit ist das Projekt "Soziale Stadt Annen" beendet.

von Barbara Zabka

ANNEN

, 23.10.2014, 16:41 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Wir waren vom Konzept gleich überzeugt und wollten sowieso in die Außenanlagen investieren“, sagt Claudia Pyras, Leiterin der technischen Abteilung der SGW. „Früher gab es hier viele Angsträume, dunkle Ecken und etliche Stolpersteine. Leider haben die anderen Hausbesitzer im Quartier nicht mitgemacht.“ Die Veränderungen sind im gesamten Straßenviertel gut angekommen – bei Jung und Alt. Anna Schuhmann-Kizil (70) wohnt hier seit vielen Jahren und ist begeistert. „Es gibt tolle Ecken zum Plaudern. Die Kinder können spielen. Die Laternen sind schön. Aber leider leuchten sie nicht. Und das ist im Winter schlecht“, sagt die Seniorin.“ Im Mittelpunkt befindet sich ein großer heller Platz. Das ist der zentrale Treffpunkt und gleichzeitig auch ein moderner Kinderspielplatz. Gleich nebenan steht ein kleines Gerätehaus. „Hier soll eine Fahrrad-Werkstatt entstehen“, so Petra Klein. „Da können die Mieter künftig nach Herzenslust an Drahteseln herumschrauben.“

Die Plätze für die Mülltonnen sind hinter großen Gabionen versteckt und werden im Frühjahr begrünt. Das Wohnhaus am Eingang der Schellingstraße erstrahlt auch in neuem Glanz. Die anderen Gebäude will die SGW nach und nach in Angriff nehmen. „Wir haben hier eine gute Nachbarschaft“, so Claudia Pyras. „Ein Multi-Kulti-Mehrgenerationen-Wohnen. Und das kann jetzt nur noch besser werden.“

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