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Nachbau der Hörder Brücke steht jetzt im Heimatmuseum

Pünktlich zum Jubiläum

Das Heimatmuseum hat einen detailgetreuen Nachbau der historischen Hörder Brücke in seinen Fundus aufgenommen. Das Modell wurde 2003 von einem Dortmunder Ehepaar angefertigt und dürfte bei so manchen Museums-Besuchern Kindheitserinnerungen wecken.

HÖRDE

von Von Felix Guth

, 29.01.2013 / Lesedauer: 2 min
Nachbau der Hörder Brücke steht jetzt im Heimatmuseum

Das Modell der historischen Brücke von Martina Keiluweit und Wilfried Tetsch steht jetzt im Heimatmuseum in der Hörder Burg.

5000 kleine Holzleisten, sechs Monate Bastelarbeit, vier Hände und viel Geduld: Das braucht es, um ein Stück Hörder Geschichte wieder zum Leben zu erwecken. Die Hobby-Modellbauer Wilfried Tesch und seine Frau Martina Keiluweit haben die historische Hörder Brücke im Maßstab 1:87 nachgebaut. Seit Dienstag ist ihr detailgetreues Modell offiziell museumsreif – pünktlich zum 110. Geburtstag der prachtvollen Brücke. Das Heimatmuseum in der Hörder Burg nimmt das Modell mit in seinen Fundus auf.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Hörder Brücke im Heimatmuseum weckt Erinnerungen

Das Heimatmuseum in der Hörder Burg hat einen neuen Schatz: Ab dem 7. Februar wird dort ein detailgetreues Modell der historischen Hörder Brücke zu sehen sein. Wir haben uns den Nachbau im Vorfeld angesehen.
29.01.2013
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Das Bild zeigt das Original. Die Brücke hat zwei Weltkriege unbeschädigt überstanden.© Foto: Felix Guth
Viele Erwachsene kennen die Brücke noch aus ihren Kindheitstagen in Hörde.© Foto: Felix Guth
Die Brücke wurde 1903 feierlich eröffnet und befand sich zwischen der heutigen Hermannstraße und Alten Benninghofer Straße.© Foto: Felix Guth
Jetzt steht das Modell von Martina Keiluweit und Wilfried Tetsch im Heimatmuseum in der Hörder Burg. © Foto: Felix Guth
Das Hörder Wappen prangt, wie damals beim Original, auch vorne und hinten auf dem Brücken-Modell.© Foto: Felix Guth
Die stählerne Kuppel des Originals ist im Modell aus vielen einzelnen Holzleisten nachgefertigt. © Foto: Felix Guth
Wie im Original führen auch im Nachbau Bahnschienen über die Brücke.© Foto: Felix Guth
Zur Einweihung der Brücke am 17. Oktober 1903 fand ein öffentlicher Festakt statt.© Foto: Felix Guth
15 markante Pfeiler auf jeder Seite stützen das Modell der Brücke.© Foto: Felix Guth
Auch Autos durften über die Original-Brücke fahren.© Foto: Felix Guth
So muss der Blick über die historische Brücke ausgesehen haben.© Foto: Felix Guth
Liebevolle Detailarbeit hat das Ehepaar Martina Keiluweit und Wilfried Tetsch am Modell geleistet. Gefertigt wurde es 2003.© Foto: Felix Guth
Bei den älteren Hörder Besuchern des Heimatmuseums dürfte das Brücken-Modell Kindheitserinnungen wecken. © Foto: Felix Guth
Schlagworte Hörde

 Bereits 2003 fertigte das Ehepaar das Modell für eine Ausstellung des Hörder Vereins zu Förderung der Heimatpflege an. Nun hat der Nachbau eine Heimat. Die gelernte technische Zeichnerin Keiluweit hat aus einem einzigen Foto einen Plan angefertigt, Ehemann Wilfried Tesch übernahm die Bastelarbeit. Auf die Details sind die beiden noch heute stolz.Die stählerne Kuppel des Originals ist aus vielen einzelnen Holzleisten nachgefertigt, 15 markante Pfeiler auf jeder Seite stützen das Modell, über das Straßenbahnschienen führen. Fest steht: Für ältere Hörder ist die 1903 feierlich eröffnete Brücke zwischen der heutigen Hermannstraße und Alten Benninghofer Straße ein Quell der Erinnerung.

„An der Stelle war immer unsere Raketenbasis, als wir Kinder waren“, sagt ein Besucher des Heimatmuseums im Vorbeigehen und zeigt auf einen Brückenpfeiler. Willi Garth, Vorsitzender des Hörder Vereins zur Förderung der Heimatpflege, erinnert sich an Pfennigstücke auf Bahnschienen oder Spuck-Wettbewerbe, wenn die Dampflok unter der Brücke entlang fuhr. Die Brücke verband die Hörder Mitte und den Süden rund 60 Jahre lang und blieb in beiden Weltkriegen unbeschädigt – 1965 galt sie nach einem Unfall nicht mehr als tragfähig und wurde zerlegt. Offiziell ausgestellt wird das Modell ab Donnerstag (7.2.), wenn Heribert Wölk gleichzeitig zwei neue Filme zum zehnjährigen Bestehen des Heimatmuseums vorstellt.