Nachfrage von Studienplätzen ist enorm

Universität Witten

Die privaten Hochschulen und Universitäten in NRW boomen. Auch die Uni Witten wächst kontinuierlich. Die Zahl der Studierenden an den privaten Hochschulen ist in NRW im Wintersemester 2013/14 um 24,5 Prozent auf 57 500 gestiegen. Wir haben mit Eric Hoffman, Sprecher der Uni Witten, über die Entwicklung gesprochen.

ANNEN

, 07.01.2014, 16:45 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Die Differenz kann daher rühren, dass die Zahlen des Landesamts etwas älter sind. Wir starten relativ spät und entsprechend schreiben sich auch im November noch Menschen bei uns ein.“ So erfreulich diese Entwicklung auch ist: Die Uni Witten kann nicht maßlos wachsen. „Wir möchten organisch, angemessen größer werden“, so Eric Hoffmann. Teil davon sind etwa die neuen Studiengänge Psychologie, Psychotherapie und der interdisziplinäre Studiengang Philosophie, Politik und Ökonomik. „Letzterer ist sehr gut angenommen worden“, so Hoffmann. 23 Menschen entschieden sich für diesen Studiengang.

„Das ist ein gutes Zeichen. Zum Vergleich: Das etablierte und in der Wirtschaft voll akzeptierte Studium der Business Economics hat rund 30 Studierende.“ Das Interesse an dem stark interdisziplinärem Studium zeuge davon, wie spannend es sei, so Hoffmann: „Und es ist zukunftsorientiert. Die Berufswelt ist schließlich ebenso interdisziplinär.“ Steigen die Studierendenzahlen allerdings weiter wie bisher, stößt die Uni beim Raumangebot bald an ihre Grenzen. Für rund 2000 Studierende bietet sie genug Platz, um zugleich kleine Studiengänge und Kurse anbieten zu können. „2014/15 könnten wir dies schon erreichen“, sagt der Hochschulsprecher.

Dann müsse konkreter über Neubauten am Campus nachgedacht werden. Exakte Pläne dafür gibt es noch nicht. Die Uni hat jedoch bereits seit geraumer Zeit Flächen der Stadt am Campus reserviert – und wird dies beibehalten.

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