Nachwuchsköche zauberten asiatische 3-Gänge-Menüs

Bezirksmeisterschaften

Brutzeln und bedienen unter Hochdruck: Acht Koch-Azubis mussten am Mittwoch nicht nur die geladenen Gäste im Alice-Salomon-Kolleg beglücken, sondern auch den kritischen Blicken der Prüfer standhalten. Eine Köchin bewies fernöstliche Gelassenheit und wurde Bezirksmeisterin.

BOCHUM

von von Isabelle Middeke

, 03.02.2011, 13:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bei so vielen Köchen und Gerichten noch den Überblick zu behalten, ist schwer genug. Außerdem wird jeder Handgriff von den Prüfern beobachtet.

Bei so vielen Köchen und Gerichten noch den Überblick zu behalten, ist schwer genug. Außerdem wird jeder Handgriff von den Prüfern beobachtet.

Seit dem Mittag mussten sich die Auszubildenden schon verschiedenen theoretischen Prüfungen unterziehen. Warenkunde stand für die Köche auf dem Programm, während die Restaurantfachleute ein Gastgespräch zu bestehen hatten. Den ganzen Tag über stehen die Teilnehmer dabei unter den beobachtenden Blicken der Prüfer. Nicht nur das Endergebnis wird bewertet, sondern auch die richtige Arbeitstechnik und hygienische Aspekte sind ausschlaggebend.

„Ein Hauch von Asien – deutsche Küche mit Akzenten aus Fernost“ war die Aufgabenstellung der 29. Bezirksmeisterschaft. Um einige festgelegte Zutaten herum kreierten die Auszubildenden ihr eigenes Menu. Bei der Umsetzung gab es professionelle Unterstützung von Frank Heppner vom Restaurant „Vincent & Paul“ im Essener Folkwang Museum, der den Kandidaten den ganzen Tag beratend zur Seite stand. Die Restaurantfachkräfte erstellten die passende Tischdekoration zum Thema und bewirteten die geladenen Gäste im Alice-Salomon-Berufskolleg.

Am Ende gab es aber eine klare Siegerin: Cinzia Ahmetovic ist neue Bezirksmeisterin, erhielt die Publikumsauszeichnung und den Preis für den schönsten Teller. Die 22-jährige Auszubildende des „Haus Kemnade“ ging als beste Köchin hervor. Als bester Hotelfachmann zeichneten die Prüfer Michael König vom „Renaissance Hotel“ aus. Carina Finke konnte sich über den ersten Platz als Restaurantfachfrau freuen. Auf die Sieger warten nun weitere Wettbewerbe auf Landes- und dann vielleicht sogar Bundesebene, die ihnen neben Preisen und Medaillen vor allem berufliche Vorteile einbringen.