Nachwuchsmusiker luden ein zum Tag der offenen Tür

Arent-Rupe-Haus

BRACKEL Wenn die Spaziergänger kurz inne hielten, konnten sie Klänge erhaschen, die vom Arent-Rupe-Haus bis hin zum Brackeler Hellweg drangen. Im Haus begrüßte Alfred Uszkoreit, 2. Vorsitzender des evangelischen Posaunenchors, Musikinteressierte, die sich einen Einblick in die Welt des Chores verschafften.

von Von Timo Lärmerhirt

, 09.03.2010, 17:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Viel Luft brauchen die Mitglieder des Evangelischen Posaunenchores Brackel.

Viel Luft brauchen die Mitglieder des Evangelischen Posaunenchores Brackel.

Zuerst mussten seine zweiten Zähne kommen, bis er endlich richtig loslegen konnte", sagte Vater Joachim Berendes mit einem Schmunzeln. Und auf die Frage, ob es ihm Spaß mache, strahlte Erik über beide Ohren. Der Chor bot Musikinteressierten die Möglichkeit, die bereitgestellten Instrumente auszuprobieren. Gewöhnungsbedürftige Töne kamen dabei heraus. Doch das Ausprobieren machte den Besuchern eine Menge Spaß. Neben den praktischen Übungen studierten die Besucher die Chroniken des Vereins.

"Wir haben nicht zu einem Dauerkonzert geladen. Jeder sollte mal die Möglichkeit haben, einen Ton aus den Instrumenten herauszubekommen", sagte Uszkoreit.

Horst Alef, der für die interne Koordination der Ausbildung verantwortlich ist, erzählte: "Wir spielen nicht nur Kirchenmusik. Walzer, Polka, Märsche oder Filmmusiken gehören auch zu unserem Repertoire." Der Chor bildet intern seit 1995 aus. Die Dauer hängt vom Talent des Musikers ab. Neben der Koordination liegt auch die Instrumentenwartung in Alefs Händen. "Die Posaune ist eines der empfindlichsten Instrumente. Eine kleine Macke, und schon geht der Zug nicht mehr durch", so Alef.

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