Nächster Hochkaräter kommt zum VfL

Test gegen Gladbach

Zum Abschluss der zweiten Vorbereitungswoche empfängt der VfL Bochum an diesem Samstag (18.) ein weiteres Top-Team aus der Bundesliga. Um 16 Uhr wird im rewirpowerSTADION das Testspiel gegen Borussia Mönchengladbach angepfiffen.

BOCHUM

17.01.2014, 13:40 Uhr / Lesedauer: 2 min
Nächster Hochkaräter kommt zum VfL

Danny Latza (links) hat Bochums Trainer Peter Neururer in der Vorbereitung bisher viel Freude gemacht.

"Die Gladbacher sind in der Vorbereitung wesentlich weiter als wir", sagt Peter Neururer, "schließlich geht es für sie ja schon in einer Woche in der Meisterschaft weiter." Schon aus diesem Grund erwartet Bochums Trainer einen überlegenen Gegner und räumt auch ein, dass man eine weitere Niederlage für den VfL einkalkulieren muss. "Ich hoffe trotzdem, dass es ein schönes Spiel wird und viele Zuschauer ins Stadion kommen. Sie dürfen nur nicht mit dem Anspruch zur Castroper Straße kommen, dass wir die Gladbacher aus dem Stadion schießen."Zwei Testspielsiege an einem Tag

Die von Lucien Favre trainierte Borussia kehrte ebenfalls am Donnerstag aus ihrem Trainingslager im türkischen Belek zurück. Den Gladbachern gelang am Tag zuvor noch das Kunststück, an einem Tag zwei Testspiele zu gewinnen. Vormittags schlugen sie den Liga-Konkurrenten Hertha BSC Berlin mit 3:0, am Abend waren sie dann mit 2:1 gegen den FC St. Gallen aus der Schweiz erfolgreich.

Peter Neururer hat angekündigt, mit Ausnahme der Torwartposition zur Pause wieder komplett durchzuwechseln. "Alle sollen noch einmal die Chance haben, sich zu zeigen", erklärte der Trainer, der auch wieder die jungen VfL-Talente auf den Rasen stellen wird. "Sie lernen unheimlich viel in diesen Spielen", so Neururer, "das hat mir Henrik Gulden auch nach seinem Einsatz gegen den BVB bestätigt. Für die Jungs ist es großartig, gegen Top-Fußballer zu spielen, die sie sonst nur aus dem Fernsehen kennen."Keine taktischen Vorgaben

Bochums Trainer betonte noch einmal, dass die Ergebnisse in diesen Begegnungen keine Rolle spielen. "Wir werden auch keine taktischen Maßnahmen ergreifen, die jetzt speziell auf Mönchengladbach zugeschnitten sind. Jeder soll sich bestmöglich angagieren und zeigen, was er drauf hat." Nach dem Spiel gegen Gladbach sei die erste wichtige Phase der Vorbereitung vorbei, so Neururer. In den nächsten drei Wochen werde es darum gehen, am taktischen Feinschliff zu arbeiten und der Aufstellung für das erste Heimspiel gegen den FSV Frankfurt näher zu kommen.

Vorfreude hat sich schon bei Christoph Kramer eingestellt, der mit Gladbach an seine alte Wirkungsstelle zurückkehrt. Der Mittelfeldspieler hat sich bei der Borussia schnell etabliert und gehört zu Lucien Favres Stammkräften.

 

 

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