Nächtliche Verfolgungsfahrt: Fluchtauto und Streifenwagen demoliert

Verfolgungsjagd

Zwei demolierte Wagen und drei verletzte Personen, eine von ihnen eine Polizistin, sind das Ergebnis einer Verfolgungsjagd in der Weihnachtsnacht. Und es hätte noch schlimmer ausgehen können.

Mönchengladbach

25.12.2019, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die nächtliche Verfolgungsjagd endete im Geländer.

Die nächtliche Verfolgungsjagd endete im Geländer. © dpa

Zwei kräftig demolierte Fahrzeuge und drei Leichtverletzte sind das Ergebnis einer Verfolgungsfahrt zwischen einem 32-jährigen Mönchengladbacher und der Polizei in der Weihnachtsnacht.

Verfolgung mit Blaulicht und Martinshorn

Eine Polizeistreife wollte einen 32 Jahre alten Mann kontrollieren, der darauf Gas gab. Der Streifenwagen habe sich mit Blaulicht und Martinshorn auf die Verfolgung des angetrunkenen Mannes gemacht, berichtete die Polizei am Mittwoch. Zum Glück seien die Straßen gegen 4 Uhr morgens leer gewesen.

In einer scharfen Kurve sei der Wagen des 32-Jährigen ins Schleudern geraten und gegen ein Brückengeländer geprallt. Der Streifenwagen sei noch ausgewichen, aber ebenfalls gegen das Geländer gefahren, berichtete die Polizei weiter. Bei den Kollisionen seien im Fluchtauto die 24-jährige Beifahrerin und im Streifenwagen eine 21 Jahre Polizistin leicht verletzt worden.

Fahrer leistet Widerstand

An beiden nicht mehr fahrbereiten Fahrzeugen sei hoher Sachschaden entstanden. Der 32-Jährige wollte nicht aussteigen und habe Widerstand geleistet. Dabei sei ein 28-jähriger Polizist leicht verletzt worden. Den Fahrer erwarte nun ein Strafverfahren, sein Führerschein sei nach der Blutentnahme sichergestellt worden.

dpa

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