Naturschutzverbände lehnen Wohnbebauung ab

Rhader Hof

BÖVINGHAUSEN Die Dortmunder Naturschutzverbände BUND, NABU und LNU lehnen die geplante Bebauung am Rhader Hof ab.

15.07.2009, 17:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Bebauung dieser Fläche lehen die Naturschutzverbände ab.

Die Bebauung dieser Fläche lehen die Naturschutzverbände ab.

Dort hätten sie bereits darauf hingewiesen, dass die Bebauung in die Pufferzone des Naturschutzgebietes „Dellwiger Bachtal“ mit einem wertvollen Brachlandbereich „Alte Halde“ in Verbindung mit den ehemaligen Klärteichen eingreift. Als Alternativangebote für Bauwillige nennt Quittek unter anderem den Bereich Stadtkrone Ost. Weitere Argumente gegen die Bebauung:

  • Durch die Bebauung komme es zu einer Erhöhung des Verkehrs und damit der Lärmbelastung.
  • Die geplanten 50 Wohnhäuser mit der entsprechenden Infrastruktur (Straßen) verschärfen die Staunässeproblematik im Umfeld. Bei Starkregen bestehe die Gefahr, dass Keller voll laufen.
  • Aus der Sicht der Gewässerökologie sei die geplante Einleitung des Regenwassers in den renaturierten und im Naturschutzgebiet befindlichen Dellwiger Bach sehr kritisch zu beurteilen. Durch die Einleitung werde die gute Gewässergüte beeinträchtigt.
  • Es fehlten aktuelle Bestandsaufnahmen von Tieren und Pflanzen vor Ort. Im gesamten Planbereich halten sich geschützte Arten auf, die durch eine Bebauung verdrängt würden.
  •  Durch die Bebauung werde sich die klimatische Situation verschlechtern.
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