Neonazis

Neonazis

Zurzeit ist das Team des Dortmund-Tatorts wieder in der Stadt unterwegs. Gedreht wird für die zwölfte Folge "Tod und Spiele", unter anderem im Unionviertel. Sie führt die Ermittler um Hauptkommissar Faber Von Gaby Kolle

Wegen der "Verletzung von Dienstgeheimnissen" hatte der Neonazi Siegfried Borchardt das Jobcenter angezeigt. Zuvor war bekannt geworden, dass für den vielfach vorbestraften Hartz-IV-Bezieher eigene Regeln Von Tobias Grossekemper

In Dorstfeld herrscht Aufregung. Dort hat sich herumgesprochen, dass vier gewaltbereite Dortmunder Neonazis im offenen Vollzug in Castrop-Rauxel ihre Strafe verbüßen. Die Haftanstalt sieht aus wie eine Von Gaby Kolle

Der Stadtrat hat am Donnerstag beschlossen, härter gegen Extremismus vorzugehen. Gemeint sind damit sowohl gewaltbereiter Salafismus als auch Rechtsextremismus. Bei Letzterem gab es allerdings keine Einstimmigkeit, Von Gaby Kolle

Rechtsextreme haben für den 1. Mai eine größere Demonstration in Lütgendortmund angemeldet. Seit geraumer Zeit versuchen Nazis, sich im Stadtbezirk auszubreiten. In Politik und Zivilgesellschaft laufen Von Peter Bandermann

Verwaltungsgericht Gelsenkirchen

Hürde für Demo-Verbote angehoben

Das Verwaltungsgericht in Gelsenkirchen hat ein Verbot der Polizei gegen einen Neonazi-Aufmarsch quer durch die Nordstadt für rechtswidrig erklärt. Der Fall ist fast drei Jahre alt, hat aber Folgen für die Zukunft. Von Peter Bandermann

Das autonome Schwulenreferat der Technischen Universität hat am Donnerstag eine Diskussion mit Landtagskandidaten und anderen Politikern aus Sicherheitsgründen abgesagt. Teilnehmen sollte auch die AfD. Von Peter Bandermann

Mit einer Propaganda-Aktion gierten Neonazis auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt um Aufmerksamkeit. Ein Polizeieinsatz führte auf den Turm der Reinoldikirche in der Innenstadt. Der Evangelische Kirchenkreis Von Peter Bandermann

Randalierende Neonazis lösten in der Silvesternacht 2015 / 2016 in Unterdorstfeld einen Großeinsatz der Polizei aus. Inzwischen wurden die Ermittlungen gegen elf Randalierer eingestellt. Die Akte ist Von Peter Bandermann

Mehrere hundert Dortmunder wollen den Dorstfeldern am Freitagabend den Rücken stärken und demonstrieren auf dem Wilhelmplatz für Solidarität und Respekt. Anlass ist ein Aufmarsch von Neonazis in dem Stadtteil Von Peter Bandermann

Nationalsozialisten wollen sich weiter in Dorstfeld ausbreiten und haben einen Marsch mit 100 Teilnehmern geplant. Der Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus bittet die Dortmunder um Solidarität. Die Polizei Von Peter Bandermann

Mehrere Angriffe von Rechtsextremisten auf politische Gegner und Polizisten und zuletzt am Dienstag ein brutaler Angriff auf vier Neonazis in der Nordstadt: Der Staatsschutz befürchtet weitere schwere Von Peter Bandermann

Neonazis haben am vergangenen Samstag in Dorstfeld eine Demonstration gegen rechtsextreme Gewalt gestört. Weitere Demonstrationen sind angekündigt. Diese und weitere Informationen haben wir hier zusammengefasst. Von Peter Bandermann

Ein Dortmunder Neonazi ist am Montag zu 1350 Euro Geldstrafe verurteilt worden. Der 25-Jährige hatte auf einer Kundgebung der Partei "Die Rechte" einen Journalisten zu Boden gestoßen, der ihn gefilmt hatte.

Zu einem Aufmarsch zum „Tag der deutschen Zukunft“ hatten Rechtsextremisten nach Dortmund gerufen, doch es wurde ein Tag des Protests gegen Neonazis. Rund 900 Rechten standen rund 6000 Gegendemonstranten Von Oliver Volmerich, Helena Brinkmann, Thomas Thiel

Die Nazis sind weg, die Räumpanzer stehen wieder in der Garage, die Transparente sind eingerollt - doch was bleibt vom großen Demo-Samstag? Die Erkenntnis, dass die Rechtsextremen keinen Rückhalt in Dortmund Von Peter Bandermann

Ein Journalist aus Dortmund klagt vor dem Verwaltungsgericht in Gelsenkirchen gegen die Dortmunder Polizei. Sie soll den Aufmarschort der Neonazis am 4. Juni in Dortmund herausrücken. Das Gericht muss Von Peter Bandermann

Nur wegen ihrer dunklen Hautfarbe ist eine 17-jährige Schülerin in einem Bochumer Linienbus rassistisch beleidigt, bespuckt und geschlagen worden. Am Montag standen drei der Täter vor Gericht. Ihre Geständnisse

Außer dem Datum ist noch nicht viel bekannt: Am 4. Juni werden aller Voraussicht nach bis zu 1000 Neonazis in Dortmund demonstrieren. Sowohl Links- als auch Rechtsradikale mobilisieren kräftig für den Von Tobias Grossekemper

Demonstrationen am 4. Juni

Nazi-Aufmarsch führt durch die Nordstadt

Der harte Kern von 25 Neonazis in der Stadt holt sich Verstärkung nach Dortmund und will am 4. Juni 2016 in der Nordstadt marschieren. Die Rechtsextremisten müssen mit vehementem Widerstand durch Linksautonome Von Peter Bandermann

Sieben Monate nach einem Angriff linker Gegendemonstranten auf ein Neonazi-Auto in der Innenstadt hat das Amtsgericht am Donnerstag den bisher einzigen Verdächtigen freigesprochen. Die Attacke ereignete

Überraschende Vernehmung im heutigen NSU-Auschuss im Düsseldorfer Landtag: Der bereits für den 18. Februar als Zeuge geladene Toni S. ist heute polizeilich vorgeführt worden. Zu seiner ursprünglich geplanten Von Tobias Grossekemper, Christoph Klemp

Sie versuchten, das Rathaus zu stürmen, traten als "Staatsschutz" auf, schüchtern politische Gegner ein und bedrohen Journalisten - Dortmunds Neonazis bedienen sich häufig fragwürdiger Methoden. Warum Von Ulrich Breulmann, Gaby Kolle

Rechtsextremisten sind am Montag beim Ostermarsch Ruhr in Dorstfeld aufgetaucht. Die Friedensaktivisten forderten Schutz durch die Polizei, weil sie sich bedroht fühlten. Die Polizei erklärte die Neonazis Von Peter Bandermann

Zum ersten Mal hat ein bekennender Rechtsradikaler vor dem NSU-Untersuchungsausschuss des NRW-Landtags ausgesagt. Der Dortmunder Neonazi Robin S. gab als Zeuge Einblicke in die rechtsextreme Szene Dortmunds Von Tobias Grossekemper

Angriff auf Daniela Schneckenburger

Neonazi nach Faustschlag rechtskräftig verurteilt

Wegen eines Faustschlags sollte sich am 18. März der Neonazi Dietrich S. vor Gericht verantworten. Er hatte die damalige Landtagsabgeordnete Daniela Schneckenburger am Kommunalwahlabend 2014 niedergeschlagen.

Der Dortmunder Neonazi Christoph Drewer ist in Münster zu einer Gefängnisstrafe von zwei Jahren verurteilt worden. Dem stellvertretenden Bundesvorsitzenden der rechtsradikalen Splitterpartei "Die Rechte" Von Peter Wulle

Die einst deutschlandweit positive Stimmung in der Flüchtlingsthematik scheint derzeit zu kippen - nicht nur befeuert durch die Vorfälle in der Kölner Silvesternacht. Auch in Lünen scheint es diese Tendenzen zu geben. Von Christopher Kremer

Facebook hat offenbar etliche Seiten der rechtsextremen Splitterpartei "Die Rechte" gelöscht - auch die des Dortmunder Kreisverbandes. Inzwischen wurde die Seite zwar neu gegründet. Doch es bestehen erhebliche Von Peter Bandermann

Nach Ausschreitungen in der Silvesternacht in Dorstfeld stellen sich Dortmunder Neonazis im Internet als Opfer von Willkür und Polizeigewalt dar. Tatsächlich war die Polizei in jener Nacht nicht zimperlich. Von Peter Bandermann

Angriff auf SPD-Politiker

Rathaussturm: Neonazis freigesprochen

Nach dem Dortmunder Rathaussturm von Mai 2014 sind am Montag drei Neonazis freigesprochen worden. Ihnen war vorgeworfen worden, den Dortmunder SPD-Politiker Dirk Sanke angegriffen zu haben. Das ließ sich

Daniel Grebe, aktiver Rechtsextremer und Mitglied der Bezirksvertretung Scharnhorst, ist am Donnerstag vom Amtsgericht Dortmund zu insgesamt 22 Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt worden. In dem Verfahren

In der Castroper Innenstadt sind am Mittwochabend Aufkleber mit neonazistischen und islamfeindlich-nationalistischen Parolen an Ladenlokale geklebt worden. Verantwortlich dafür zeichnet ein im benachbarten Von Michael Fritsch

Die von den "NRW Patrioten" in Lünen geplante Demonstration gegen "Islamisierung, Asylwahnsinn und Extremismus" kann Sonntag (1. November) stattfinden. Hinter dem Bündnis stecken offenbar Neonazis - daher Von Torsten Storks

Während einer Demonstration in der Innenstadt hat ein Neonazi im August 2013 Böller in eine Gruppe von Gegendemonstranten und auf Polizisten geschleudert. Der Täter verletzte sechs Personen. Vor dem Amtsgericht

Sein Böllerwurf verletzte fünf Gegendemonstranten auf einer Demo in Dortmund, in Baden-Württemberg soll er einen Sprengstoffanschag mit Modellflugzeugen geplant haben - jetzt hat in Südbaden der Prozess

Der Angriff auf einen Polizisten Anfang Januar hat Konsequenzen für einen Dortmunder Neonazi: Der 40-jährige Mann ist vom Amtsgericht zu 13 Monaten auf Bewährung, einer Geldstrafe und Sozialstunden verurteilt worden. Von Thomas Thiel

Berichte über Angriffe auf Flüchtlinge und Brandanschläge auf deren Unterkünfte reißen nicht ab. Während Initiativen wie "Pegida" in Ostdeutschland mit Demonstrationen mehrere tausend Bürger erreichen, Von Peter Bandermann

Ein Flüchtling aus Myanmar hat neue Hoffnung auf einen Verbleib in Deutschland: Nach Ende seines Kirchenasyls in Dortmund beginnt für ihn ein neues Asylverfahren. Die Lydia-Gemeinde hatte ihn im August

Neonazis haben am Mittwochabend am Sonnenplatz im Dortmunder Kreuzviertel demonstriert. Die Polizei hatte den Platz komplett abgeriegelt und war mit einem Großaufgebot vor Ort. Anwohner beschwerten sich Von Thomas Thiel, Peter Bandermann, Sophie Bissingen

Eine evangelische Gemeinde in Dortmund gewährt einem Flüchtling Kirchenasyl. Die Gemeinde sieht eine besondere Gefährdung ihres Schützlings. Wo er sich aufhält, verrät der Kirchenkreis nicht - aus Angst vor Neonazis.

Zentrum für politische Schönheit

Schauspieler inszenieren Jagd auf Neonazis

Mit Theater-Waffen ausgestattete Schauspieler sind am Freitag "als Menschen aus der Zukunft" durch Dorstfeld gezogen, um die Bürger vor den Neonazis zu warnen. Symbolisch wollten sie "klare Kante" zeigen, Von Peter Bandermann

Rechtsradikale haben am Sonntagmittag an der Katharinenstraße gegen das Verbot der Gruppe "Nationaler Widerstand Dortmund" protestiert. Gegendemonstranten stellten sich den Neonazis entgegen, die Polizei Von Sarah Bornemann, Dennis Werner

Damit hatte wohl niemand gerechnet: Am Dortmunder Amtsgericht ist am Donnerstag der dritte Prozess um den "Rathaussturm" von Mai 2014 geplatzt. Der Grund: Ein Schöffe war möglicherweise befangen. Der

Es ist die nächste Provokation der Dortmunder Neonazis: Die Rechtsextremen spielen sich nun auch in Bussen und Bahnen unter dem Begriff "Stadtschutz" als rassistische Hobby-Wachleute auf. Stadtbahn-Betreiber

Über die Leinwand flackert eine Collage. Hitler im Original, Helge Schneider als Hitler, Adolf auf dem „Spiegel“-Titel, Kohl und Merkel mit vermeintlichem deutschen Gruß, TV-Bilder von Neonazis. Sage Von Kai-Uwe Brinkmann

Dieser Fall bescherte Dortmund traurige Aufmerksamkeit: Neonazis sollen den freien Journalisten Marcus Arndt am 9. März in der Innenstadt angegriffen haben. Doch jetzt hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen Von Ulrich Breulmann

Wer "Back Up" googelt, landet zuerst beim iPhone. "Back Up" gibt es aber auch politisch - dahinter verbirgt sich seit 2011 eine Beratungs- und Unterstützungsstelle für Opfer rechter Gewalt. 2014 wurden Von Tobias Grossekemper

Syrische Kriegsflüchtlinge haben ihr Protest-Camp vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge an der Huckarder Straße in die Innenstadt verlagert. Die Polizei bereitet sich auf einen mehrere Wochen dauernden Von Peter Bandermann

Der Faustschlag von Neonazi Dietrich S. gegen Daniela Schneckenburger am Wahlabend vor dem Rathaus soll nun doch juristische Konsequenzen haben. Erst war das Verfahren eingestellt worden - nun hat die

Die Polizei hat am Montagmorgen ihrer getöteten Kollegen gedacht, die vor 15 Jahren von dem Neonazi Michael Berger ermordet wurden. Dabei richtete Polizeipräsident Gregor Lange einen dringenden Apell an die Zuhörer.

Indizien sprechen für politische Tat

Was steckt hinter dem Polizistenmord vor 15 Jahren?

Vor 15 Jahren starben in Dortmund und Waltrop drei Polizisten. Sie wurden erschossen, der Täter beging Selbstmord. 15 Jahre lang wurden die brutalen Morde als Taten des psychisch kranken Einzeltäters Von Tobias Grossekemper

Kehrtwende im Fall Schneckenburger: Polizei und Staatsanwaltschaft haben das Ermittlungsverfahren gegen den Neonazi Dietrich S. wegen Körperverletzung wieder aufgenommen. Er hatte am Abend der Kommunalwahl

Abgelehnte Asylbewerber können weiter auf ein Kirchenasyl der Evangelischen Kirche in Westfalen hoffen. Präses Annette Kurschus will sich nicht von rechtsextremer Hetze aus Dortmund beeindrucken lassen.

16 Objekte haben Ermittler aus Sachsen bei einer bundesweiten Razzia gegen rechtsextremes Liedgut durchsucht. Drei Gebäude davon befinden sich in Werne. Im Visier der Fahnder: ein Musikverlag in der Lippestadt. Von Jörg Heckenkamp

Gewaltbereite Hooligans rufen zur Teilnahme an der Nazi-Demo in Huckarde und dem Rechtsrock-Konzert in Dorstfeld am Samstag auf. Die Gewerkschaft der Polizei befürchtet Gewalt gegen Einsatzkräfte. Das Von Peter Bandermann

Gewaltbereite Hooligans rufen zur Teilnahme an der Nazi-Demo in Huckarde und dem Rechtsrock-Konzert in Dorstfeld am Samstag auf. Die Gewerkschaft der Polizei befürchtet Gewalt gegen Einsatzkräfte. Das Von Peter Bandermann

200 Bürger haben mit einer spontanen Mahnwache Flüchtlinge in Hörde willkommen geheißen. Anlass war eine Versammlung von Neonazis, die ihren Ausländerhass auf die Straße tragen wollten. Vor dem "Phoenix-Haus" Von Peter Bandermann

200 Bürger haben mit einer spontanen Mahnwache Flüchtlinge in Hörde willkommen geheißen. Anlass war eine Versammlung von Neonazis, die ihren Ausländerhass auf die Straße tragen wollten. Vor dem "Phoenix-Haus" Von Peter Bandermann

Sie sorgten für Chaos, verletzten 44 Polizisten: Hooligans und Rechtsradikale demonstrierten im Oktober 2014 in Köln - mittendrin waren auch Neonazis aus Dortmund. Nun ermittelt die Kölner Staatsanwaltschaft Von Thomas Thiel, Peter Bandermann

Nach dem Fackelaufmarsch von Rechtsextremen vor einer Flüchtlingsunterkunft in Eving haben Anwohner den 127 Menschen dort Blumen als Willkommensgruß gebracht. "Wir mussten einfach etwas tun", so die Menschen, Von Tobias Grossekemper

Interview mit Neonazi-Experte

"Fackelmarsch erinnert an den Ku-Klux-Klan"

Rechtsextremisten treten in Dortmund immer bedrohlicher auf. Todesdrohungen und jüngst der Fackelmarsch vor der Flüchtlingsunterkunft in Eving erwecken den Eindruck, dass der Rechtsstaat machtlos ist. Von Peter Bandermann