Netter Sportler schreiben Wunschzettel

NETTE Die Diskussion um die Zukunft der Bezirkssportanlage Nette geht in die nächste Runde: So haben die Sportvereine DJK Sportfreunde Nette, SC Osmanlispor und FC Nette nun der Politik mitgeteilt, welche Bedingungen sie an eine Verlegung des Sportplatzes knüpfen.

von Von Beate Dönnewald

, 02.11.2007 / Lesedauer: 2 min

Auf Anfrage der Ruhr Nachrichten hat sie Thomas Böcker, Vorsitzender der DJK Sportfreunde Nette, aufgelistet.

So wünschen sich die drei Sportvereine:

  • zwei neue Sportplätze, weil sonst ein Spielbetrieb nicht möglich ist;
  • zwei Flutlichtanlagen, damit beide Anlagen auch im Winter bespielbar sind;
  • für jeden Verein ein eigenes Vereinsheim. Größe und Ausstattung sollen den jetzigen Treffpunkten entsprechen;
  • keine Verlegung zum Wodeacker, weil dieser von der Stadt vorgeschlagene Standort nicht zentral genug sei. Alternative Standorte sind für die Vereine Gelände an der Mengeder Straße, an der Haberlandstraße und an der Roonheide;
  • dass für sie mit einem Umzug keine finanziellen Kosten verbunden sind;
  • dass die Sportfreunde keine Gelder für die Flutlichtanlage und das Vereinsheim, die mit öffentlichen Mitteln gefördert wurden, zurückzahlen müssen.

Thomas Tölch, Netter SPD Bezirksvertreter und Ansprechpartner der Vereine, teilte im Gespräch mit der Stadtteil-Redaktion mit, dass seine Fraktion nun die Umsetzbarkeit und Finanzierbarkeit dieser Wunschliste prüfen werden.

"Innerhalb des nächsten halben Jahres muss der Prozess abgeschlossen sein", möchte der Kommunalpolitiker schnell einen Kompromiss finden, mit dem die Vereine und die Verwaltung leben können.

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