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Neubau feierlich eröffnet

Marienhospital wächst

Mit 70 Betten ist das Marienhospital in Wattenscheid das größte geriatrische Zentrum Deutschlands – dank des fertigen Neubaus der am Donnerstag, 1. März, feierlich eröffnet und von Weihbischof Ludger Schepers gesegnet wurde.

BOCHUM

von Claudia Staudt

, 02.03.2012

„Die Geriatrie hat in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Sie berücksichtigt die medizinischen Bedürfnisse älterer Menschen, hilft ihnen, trotz Krankheit oder Behinderung Lebensqualität zu erhalten und am Leben teilzuhaben.“ Mit diesen Worten machte der Ärztliche Direktor Dr. Heinrich-Walter Greuel deutlich, wie wichtig der Neubau für das Wattenscheider Krankenhaus ist. „In der Anfangszeit unserer Geriatrie haben wir etwa 650 Patienten pro Jahr behandelt –  im vergangenen Jahr waren es knapp 3000“, so Greuel.

„Wir freuen uns sehr und sind stolz“, betonte auch Geschäftsführer Thomas Drathen. Gemeinsam nahmen Drathen und Greuel den symbolischen Schlüssel für den neuen fünfgeschossigen Bau aus den Händen von Projektleiter Oliver Rauch und Bauleiter Jürgen Schott entgegen. Der Neubau verfügt über eine Tiefgarage im UG, einen Empfang und eine Station mit 35 Betten im Erdgeschoss und jeweils acht Betten auf den drei weiteren Etagen. „Wir haben lichtdurchflutete Räume und eine stimmige Inneneinrichtung“, zeigte sich Projektleiter Rauch begeistert und lobte die Arbeit der Handwerker: „Der Neubau ist innerhalb sehr kurzer Zeit entstanden – vor gerade mal einem Jahr war Baubeginn.“

Bauleiter Schott beeindruckte die geladenen Gäste mit Zahlen, Daten und Fakten: „Wir haben 200 Tonnen Beton und zehn Tonnen Gips verbaut, 30 Kilometer Kabel verlegt und zwölf Kilometer Bauprofile in Tragwänden platziert.“ Im Grunde stecke so viel Material in dem Neubau wie im Eiffelturm. Während Weihbischof Ludger Scheper die neuen Räumlichkeiten segnete, erinnerte Propst Werner Plantzen an die biblische Bedeutung der Medizin: „Schon Jesus nahm sich der Kranken an und heilte sie. Diesen Auftrag gab er auch an seine Jünger und an die Kirche weiter.“ Heilung war während der Bauzeit übrigens nicht nötig: Bauleiter Schott bezeichnete es als „großes Glück“, dass es während der einjährigen Bauzeit nicht einen einzigen Unfall auf der Baustelle gab.