Neue Gleise für schnelle Züge

07.03.2019, 18:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Neue Gleise für schnelle Züge

Die ersten RRX-Züge sind schon seit Dezember 2018 im Einsatz. dpa © picture alliance / Roland Weihra

Von Rebekka Wölky

Das Dortmunder Bahnnetz soll ausgebaut werden, und zwar für den Rhein-Ruhr-Express (RRX). Der RRX soll viele Städte in Nordrhein-Westfalen möglichst schnell und direkt miteinander verbinden. Denn immer mehr Menschen in NRW fahren täglich mit dem Zug. Dadurch kommt es häufig zu Verspätungen und vor besonders großen Bahnhöfen stehen Züge oft lange im Stau, bevor sie in den Bahnhof einfahren dürfen.

Neue Gleise für den RRX sollen das ändern. Denn wenn die besonders schnellen Züge ein eigenes Gleissystem haben, müssen sich weniger Züge Schienen teilen und es gibt weniger Staus. Die neuen Züge sollen außerdem schöner und bequemer sein als die alten Regionalzüge. Die ersten Fahrzeuge sind bereits im Einsatz, allerdings noch auf den alten Schienen.

Doch die Planung und der Ausbau dauern in Dortmund lange. Das Problem bei der Planung war lange Zeit die Bahnverbindung zwischen Dortmund und Münster. Die Gleise dort sind einspurig. Auf einer einspurigen Strecke kann der RRX aber nicht so schnell fahren. Deswegen hatte man das RRX-Netz zwischen ohne die Dortmund-Münster-Verbindung geplant. Diese Pläne haben sich jetzt aber wieder geändert. Auch die Strecke zwischen Dortmund und Münster wird RRX-tauglich gebaut.

Bis 2030 soll das RRX-Bahnnetz fertig sein. Auf der Strecke zwischen Köln und Dortmund werden jetzt schon Gleise umgebaut. Im Jahr 2018 haben außerdem an 37 Bahnhöfen Umbauarbeiten begonnen. Für den Umbau in Dortmund sind mehr als 300 Millionen Euro eingeplant.