Neue Jacken für die Feuerwehr

rnFür jedes Wetter gerüstet

Die Stadt will die Freiwillige und die Berufsfeuerwehr mit neuen Wetterschutzjacken ausrüsten. 370 der signalgelben Parkas halten die Einsatzkräfte in Zukunft warm und trocken. Das können die neuen Jacken.

Unna

, 19.07.2018, 17:26 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Plan, die Parkas als Alternative für die Feuerwehr anzuschaffen, ist bereits vor einiger Zeit gefasst worden. Mittlerweile sind alle Größen für die Bestellung bekannt und der Auftrag für die Lieferung ist erteilt worden. „Wir rechnen damit, dass wir die Jacken im September haben“, sagt Stadtsprecher Christoph Ueberfeld.

Zur Erklärung: Die neue Jacke soll kein Ersatz für die echten Feuerwehrjacken sein, die die Einsatzkräfte im Brandfall anziehen. Die Parkas seien als Alternative gedacht, damit sich die Einsatzkräfte auch mal umziehen können, wenn sie nassgeregnet sind. Der Hintergrund ist, dass bei Einsätzen bei Wind und Wetter, die nicht direkt Brandbekämpfung sind, die Feuerwehrjacke dann eben nicht zum Einsatz kommt. Wenn es etwa darum geht, eine Ölspur abzustreuen oder nach Unwettern, wie zuletzt etwa im Januar bei Friederike, umgestürzte Bäume zu zersägen sind, könne man sich in dem neuen Parker zudem auch besser bewegen, da er wesentlich leichter ist. Die Feuerwehrjacke bleibt also trocken für den Fall, dass es nach einer Ölspur auch noch brennt.

Im Grunde genommen handelt es sich bei dem neuen Parka um eine festere Regenjacke mit herausnehmbarem Innenfutter. Die Option ist wichtig, um auch bei wärmeren Temperaturen geschützt vor Regen und gut sichtbar arbeiten zu können. Das Material ist besonders atmungsaktiv, um auch bei schweren Arbeiten, wie etwa bei der Beseitigung von Sturmschäden, nicht im eigenen Saft zu schmoren. Die Innenjacke kann sogar als Weste getragen werden.

Dichte Taschen

Alles Wichtige dabei: Es gibt zwei Brust-, zwei Hüft- und zwei Ärmeltaschen und noch eine Extratasche für Funkgeräte. Die Innenjacke hat noch einmal sechs Taschen. Damit bei strömendem Regen nichts nass wird, ist alles mit Klett- und Reißverschluss versehen.

Gute zu sehen

Neben dem auffälligen Gelbton sorgen die Reflektorstreifen im Dunkeln für zusätzliche Sichtbarkeit. Die reflektierenden Bänder an den Ärmeln sind auf der gleichen Höhe wie am Torso angebracht und reflektieren dann im selben Bereich, wenn die Arme herunterhängen. Dafür gibt es eine eigene Norm für Warnbekleidung. Sie heißt EN ISO 20471 und definiert neben vielen anderen Dingen die „Anforderungen für hochsichtbare Warnbekleidung, die die Anwesenheit von Personen erkennbar machen soll“.

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