Neue Liste: RKI ernennt beliebte Urlaubsziele zu Risikogebieten

Coronavirus

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die Liste der Risikogebiete aktualisiert. Großbritannien zählt nicht mehr dazu, dafür kommen beliebte Urlaubsziele wieder hinzu. Das bedeutet das für Urlauber.

16.04.2021, 14:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Tower Bridge

Großbritannien steht nun nicht mehr auf der Liste der Risikogebiete des RKI. © picture alliance/dpa/PA Wire

Wegen der stark gesunkenen Corona-Infektionszahlen in Großbritannien streicht die Bundesregierung das Land mit Ausnahme einzelner Überseegebiete am Sonntag von der Liste der Risikogebiete. Das teilte das Robert Koch-Institut am Freitag im Internet mit. Damit hebt auch das Auswärtige Amt seine Reisewarnung auf, und für Einreisende aus Großbritannien entfällt die Quarantänepflicht.

Zwei beliebte Urlaubsregionen in Portugal werden wegen steigender Infektionszahlen hingegen wieder als Corona-Risikogebiete eingestuft: die Algarve im Süden des Landes und die Azoren im Atlantik. Wer von dort nach Deutschland einreist, muss ab Sonntag wieder für zehn Tage in Quarantäne und kann den Zeitraum erst nach fünf Tagen durch einen zweiten Test davon verkürzen. Ein erster negativer Test ist für alle Flugpassagiere bei Einreise nach Deutschland verpflichtend.

Das sind die neuen Risikogebiete und Hochinzidenzgebiete

Neu auf der Liste der Risikogebiete (Sieben-Tage-Inzidenz über 50) sind:

  • Portugal – die autonome Region Azoren und die Region Algarve gelten nun auch als Risikogebiete.
  • Spanien – die autonome Gemeinschaft Kastilien-La Mancha gilt nun auch als Risikogebiet.
  • Vereinigte Arabische Emirate gilt nun als Risikogebiet (zuvor Hochinzidenzgebiet).

Keine Risikogebiete mehr sind:

  • Barbados gilt nun nicht mehr als Risikogebiet.
  • Finnland: die Region Pirkanmaa gilt nun nicht mehr als Risikogebiet.
  • Irland: die Regionen Mid-West und South-East gelten nun nicht mehr als Risikogebiete.
  • Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland, einschließlich der Isle of Man, aller Kanalinseln sowie der britischen Überseegebiete (mit Ausnahme Bermuda, Britische Jungferninseln und Falkland Inseln) gilt nun nicht mehr als Risikogebiet.

Neu auf der Liste der Hochinzidenzgebiete (Sieben-Tage-Inzidenz über 200):

  • Argentinien

Die Änderungen der Risikogebiete treten am Sonntag in Kraft.

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