Neue Metall-Tarifverhandlung in NRW - Warnstreiks gehen weiter

Verhandlungen

Arbeitgeber und Gewerkschaft der Metall- und Elektroindustrie in NRW wollen wieder miteinander sprechen. Die Positionen im Ringen um einen neuen Tarifvertrag liegen noch weit auseinander.

Düsseldorf

15.03.2021, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die IG Metall fordert mehr Geld.

Die IG Metall fordert mehr Geld. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Begleitet von weiteren Warnstreiks werden am Montag die Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie in Nordrhein-Westfalen fortgesetzt. IG Metall und Arbeitgeber treffen sich zur fünften Verhandlungsrunde. Die Gewerkschaft will mit Streikaktionen in Mönchengladbach und Gummersbach die Arbeitgeber weiter unter Druck setzen.

Bislang liegen die Positionen noch weit auseinander. Die IG Metall fordert für die rund 3,8 Millionen Beschäftigten der Branche in Deutschland, von denen etwa 700 000 in NRW arbeiten, vier Prozent mehr Lohn. Wo es in einem Betrieb schlecht läuft, soll das Geld für einen patiellen Lohnausgleich bei einer auf vier Tage verkürzten Arbeitszeit genutzt werden.

Die Arbeitgeber haben bislang Lohnerhöhungen frühestens für das Jahr 2022 in Aussicht gestellt und wollen automatische Abweichungen vom Tarifniveau für schwächere Betriebe.

dpa

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