Neue Spielsachen dank Vereinsauflösung

Horizonte erhält Spende

Ganz versteckt, am Ende des Ganges im pro-Familia-Gebäude liegt der neue Therapieraum von Horizonte, der Fachberatungsstelle für die Themen sexuelle Gewalt und Missbrauch. Dieser konnte durch eine großzügige Spende eingerichtet und ausgestattet werden.

ANNEN

, 24.06.2014, 16:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Neue Spielsachen dank Vereinsauflösung

Vanessa Kopp, Markus Guhl und Stefanie Dürr, Fachteam Horizonte, freuten sich über die Spende. Heidi Teich-Reitzig (rechts) war erfreut, dass der Verein der unangepassten Erzieherinnen nach seiner Auflösung noch einmal etwas Gutes tun konnte.

Die Auflösung des Vereins der unangepassten Erzieherinnen, gegründet vor 17 Jahren aus einem Arbeitskreis des Kirchenkreises Hattingen-Witten, spülte das Geld in die Kassen. „Wir haben Kollegen bei Gesetzesänderung und Verwaltungsarbeit beraten“, erklärt das ehemalige Vorstandsmitglied des aufgelösten Vereins Heidi Teich-Reitzig. Bei der Gründung der unangepassten Erzieherinnen in den 90ern entschieden sich Teich-Reitzig und ihre Kollegen dazu, das übrig gebliebene Geld im Falle einer Vereinsauflösung an Horizonte zu spenden.

Im Januar war es so weit. „Wir hatten Schwierigkeiten noch genug Ehrenamtliche zu motivieren.“ Also bekam Markus Guhl einen so erfreulichen, wie unerwarteten Anruf. „Wichtig war uns, dass die Spende zweckgebunden ist“, erklärt Teich-Reitzig. Der neu gestaltete Therapieraum, neue Spiele und therapeutische Materialien: „Dinge, für die sonst kein Geld da ist“, erklärt Guhl. „Die Arbeit mit missbrauchten Kindern erfordert oft einen spielerischen Zugang. Mit den spielerischen Materialien kann man Vertrauen aufbauen und die Kinder können sich öffnen“, erklärt Guhl.

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