Neue Sporthalle in Sölde in Aussicht

An der Emschertal Grundschule

Zurzeit gibt es an der Emschertal Grundschule zwei Sporthallen. Beide in den 60er Jahren errichtet. Die eine ist wegen schwerer Schäden geschlossen, die andere steht auch schon auf einer Sanierungsliste der Stadt. Jetzt sollen Nägel mit Köpfen gemacht werden - in Form einer neuen Halle.

SÖLDE

, 11.02.2016, 16:32 Uhr / Lesedauer: 1 min
CDU-Ratsmitglied Ute Mais und SPD-Ratsmitglied Michael Taranczewski blicken auf die Fläche, auf der eine neue Sporthalle errichtet werden könnte. Im Hintergrund die kleine Turnhalle der Emschertal-Grundschule, die dann abgerissen würde.

CDU-Ratsmitglied Ute Mais und SPD-Ratsmitglied Michael Taranczewski blicken auf die Fläche, auf der eine neue Sporthalle errichtet werden könnte. Im Hintergrund die kleine Turnhalle der Emschertal-Grundschule, die dann abgerissen würde.

Die Formel dafür ist ganz einfach. Reiße zwei alte Sporthallen ab und baue stattdessen eine neue. Genau so könnte es in Sölde passieren. Das gaben CDU-Ratsmitglied Ute Mais und SPD-Ratsmitglied Michael Taranczewski bekannt. Die eine lebt in Sölde, der andere war 25 Jahre im Vorstand des ortsansässigen TuS Westfalia und beide setzen sich jetzt für eine neue Sporthalle ein.

Mitten in einem geplanten Neubaugebiet

Der Vorteil liegt auf der Hand. Die neue Halle wird energetisch auf dem neuesten Stand sein und soll auch eine ausreichende Größe aufweisen (Dreifachturnhalle). Mitfinanziert werden soll sie durch das Gelände, auf dem zurzeit die beiden älteren Hallen stehen. Das ist nämlich zu Bauland umfunktionierbar, da es mitten in einem bereits geplanten Neubaugebiet liegt und so eine große Überplanung machbar ist.

Die neue Sporthalle würde westlich der Emschertal Grundschule genau neben dem ehemaligen Schulsportplatz errichtet. Die würde als Ausgleichsfläche für das Baugebiet fungieren.

Um dieses Gebiet geht es

 

 

60 000 Euro Planungskosten

Unterstützung bekommt die Maßnahme von der CDU und der SPD in der Bezirksvertretung Aplerbeck, die für das Hallenprojekt schon 60 000 Euro Planungskosten in den neuen Haushalt eingeplant haben.

Wichtig sei, dass dies eine Lösung für den gesamten Stadtbezirk sei, um die Hallensituation zu entspannen, sagte Ute Mais.

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