Neue Veranstaltungshalle

Schwarzkaue-Zeche Germania

MARTEN „Route der Industriekultur: Schwarzkaue der Zeche Germania. Veranstaltungszentrum.“ Gut möglich, dass ein solcher Schriftzug demnächst braune Schilder ziert, die an Autobahnen auf die Kulturetappen hinweisen.

von Von Arndt Brede

, 24.07.2009, 17:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Bagger können anrollen.

Die Bagger können anrollen.

Aber wenn es nach dem CJD geht, könnte so schnell wie möglich der Startschuss fallen. Denn sowohl bei der Renovierung und Instandsetzung, Die sagte zumindest die Sprecherin Mechthild Ronge. „Wir haben genug Auszubildende, die einen Teil der notwendigen Gewerke stemmen können“, sagt Mechthild Ronge. Natürlich muss der Boden durch einen moderneren Belag ersetzt werden. Auch Schall- und Feuerschutz, Fluchtwege und Lichttechnik werden einem Modernisierungsprozess unterworfen. Und es ist wahrscheinlich, dass die einstige Verbindung zwischen Lohnhalle und Schwarzkaue – zurzeit noch durch eine Mauer unterbunden – wieder hergestellt wird. Ein Durchbruch, der das Veranstaltungskonzept noch flexibler machen soll. So könnten also parallel zwei verschiedene Veranstaltungen stattfinden oder aber eine große in Lohnhalle und Schwarzkaue. Ein wahrer Tummelplatz für die CJD-Auszubildenden.

Denn bei Tagungen und Kulturabenden oder Brauchtumsveranstaltungen in Verbindung mit der Arbeitsgemeinschaft Martener Vereine sollen ebenfalls die eigenen Auszubildenden ran: „Köche, Leute aus den Bereiche Hauswirtschaft, Dekoration, Floristik können Veranstaltungen vorbereiten, betreuen und nachbereiten“, schlägt Jürgen Schulz vor. „Die Auszubildenden können sich so praxis- und lebensnah die Arbeitswelt erschließen.“ Und damit noch interessanter für den Arbeitsmarkt werden. Nachdem der Hauptausschuss bereits grünes Licht für den Umbau gegeben hat, müssen jetzt noch tatsächliche Kosten ermittelt werden. 

Natürlich muss geprüft werden, ob das Anliegen förderfähig ist. Zumindest haben grobe Schätzungen ergeben, dass rund 1,5 Millionen Euro in die Hand genommen werden müssen. 

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