Neuer Jugendreff könnte 2018 eröffnen

Land gibt 400.000 Euro

Für Bövinghausen war am Montag schon Weihnachten - mit Guntram Schneider in der Rolle des "Weihnachtsmanns": Denn am Vormittag verkündete der Landtagsabgeordnete den örtlichen SPD-Vertretern, dass das Land Nordrhein-Westfalen dort den Bau eines neuen Kinder- und Jugendtreffs mit 399.738 Euro fördern wird.

DORTMUND

, 15.11.2016, 01:57 Uhr / Lesedauer: 1 min

Diese Entscheidung traf das NRW-Städtebauministerium am Freitag. „Ich freue mir gerade ein Bein ab“, jubelte Andreas Lieven, Fraktionssprecher in der Bezirksvertretung (BV) Lütgendortmund, im Gespräch mit dieser Redaktion. Denn schon seit Jahren habe sich die BV für das Projekt – den Bau eines Kinder- und Jugendtreffs unter der Turnhalle der Freiligrath Grundschule – stark gemacht: „2013 haben wir beschlossen, diesen Bau mit rund 105.000 Euro zu fördern, der Verwaltungsvorstand der Stadt hatte bereits 2012 50.000 Euro bereitgestellt.“

Den Geldsegen aus Düsseldorf hat das „NRW-Sonderprogramm zur Aufwertung der sozialen Infrastruktur in Quartieren mit besonderem Entwicklungsbedarf“ möglich gemacht. „Es freut mich, dass die Bewerbung der Stadt Dortmund Erfolg hatte“, so Guntram Schneider.

Und weiter: „Unser Ziel ist die Stärkung von Quartieren, in denen sich die Menschen wohl fühlen. Gerade in Stadtteilen, in denen die Zahl armer Familien höher ist, wollen wir jungen Menschen eine attraktive, kostenlose Freizeitgestaltung ermöglichen.“ Darauf warten die Bövinghauser mittlerweile seit zwölf Jahren, denn alte Treff musste bereits 2004 geschlossen werden. Konkretisiert wurde der Wunsch dann im Jugendforum.

Glücklich über die Nachricht ist auch Andreas Rey, Fachreferent für Kinder- und Jugendförderung im Stadtbezirk: „Ich finde es großartig, dass nun Planungssicherheit besteht“, erklärte er. An den Plänen hat Andreas Rey mitgearbeitet. Sie sehen einen Anbau im Erdgeschoss der Turnhalle mit barrierefreien Räumlichkeiten vor. Folgenden Zeitplan hält er für realistisch: Beginn der Bauarbeiten Ende 2017, Fertigstellung 2018.