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Neuer Standort in Bochum geplant

ThyssenKrupp

Der ThyssenKrupp-Konzern will noch in diesem Jahr einen neuen Standort in Bochum eröffnen, um hier Konzerndientsleistungen wie die Immobilienverwaltung oder Lohnbuchhaltung zu konzentrieren. Wo das sein wird, ist nach Unternehmensangaben noch nicht entschieden.

BOCHUM

, 25.08.2014

„Es gibt drei Standorte, die infrage kommen“, sagte Heike Neumeister auf Anfrage dieser Redaktion. Bei allen handelt es sich um bestehende Gebäude, die das Unternehmen anmieten würde. Um welche Objekte es dabei gehen könnte, wollte Neumeister nicht sagen. Die Unternehmenssprecherin machte allerdings deutlich, dass die Prüfung der Angebote bereits weit fortgeschritten sei. „In den nächsten Wochen“ werde eine Entscheidung fallen. Danach will das Unternehmen schnell die Räumlichkeiten nutzen – zunächst allerdings nicht komplett. „Wir werden nicht sofort mit 250 Mitarbeitern kommen“, sagte Heike Neumünster. Vielmehr werde der neue Standort Stück für Stück aufgebaut.

Der neue Bochumer Standort soll dazu beitragen, die Kosten im Unternehmen weiter zu reduzieren. Bis Ende des kommenden Geschäftsjahres 2014/15 will ThyssenKrupp die Kosten dauerhaft um 2,3 Milliarden Euro senken. Allein im Einkauf sollen durch die Verzahnung von Konzernbereichen die Kosten um 500 Millionen Euro gesenkt werden. Weiteres Einsparpotenzial sieht das Unternehmen bei den zentralen internen Dienstleistungen wie Immobilienverwaltung oder Lohnbuchhaltung. Für die Stadt Bochum bedeutet die Entscheidung von ThyssenKrupp nach einer Reihe negativer Unternehmensentscheidungen endlich einmal eine positive Nachricht. So stellt Ende des Jahres Opel seine Produktion ein. Dazu gibt es bei Aral/BP Überlegungen, seinen Hauptsitz von Bochum in eine andere Stadt verlegen. Eine Entscheidung, die der GEA-Konzern bereits getroffen hat. 

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