Neues Fest vereint musikalische Genre und Epochen

Kammermusikfest Ruhrtal

Was darf es sein? Romantik, Barock oder doch Gegenwart? Das 1. Internationale Kammermusikfest Ruhrtal bietet am letzten Mai-Wochenende in insgesamt drei Konzerten all das und somit eine sehr abwechslungsreiche musikalische Mischung.

BOCHUM

24.05.2016, 17:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gespanntes Warten auf die Premiere: Carsten Schmidt (li., Cembalist), Wolfgang Sellner (2. v. li., Cellist, Bochumer Symphoniker), PE Sturm (Verein Internationale Kammermusik Ruhrtal) und Stefan Heucke (re., Komponist) freuen sich auf das 1. Interationale Kammermusikfest Ruhrtal am 28. und 29. Mai.

Gespanntes Warten auf die Premiere: Carsten Schmidt (li., Cembalist), Wolfgang Sellner (2. v. li., Cellist, Bochumer Symphoniker), PE Sturm (Verein Internationale Kammermusik Ruhrtal) und Stefan Heucke (re., Komponist) freuen sich auf das 1. Interationale Kammermusikfest Ruhrtal am 28. und 29. Mai.

Ins Leben gerufen wurde die neue Veranstaltungsreihe vom gemeinnützigen Verein Internationale Kammermusik Ruhrtal, in dem sich musikbegeisterte Bürger der Region zusammengeschlossen haben. Spielorte der Konzerte sind unter anderem die Pauluskirche und das Kunstmuseum Bochum.

Das Kammermusikfest beginnt am Samstag, 28. Mai, um 12 Uhr mit einem Mittagskonzert in der Bochumer Pauluskirche. Interpreten sind „Die 12 jungen Cellisten“, Sieger des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“ sowie das Vokalquartett „Damask-Ensemble“.

Am Abend desselben Tages stößt um 19 Uhr das Streichquartett Bermuda4, eine 2006 gegründete Formation aus Konzertmeistern und Stimmführern der Bochumer Symphoniker, im Kunstmuseum dazu. Den Abschluss bildet am Sonntag, 29. Mai, um 15 Uhr ein Wandelkonzert, bei dem die Gäste von einer Aufführung zur nächsten wandeln können. Carsten Schmidt (Cembalo) und James Wilson (Cello) spielen im Rittersaal, Bermuda4 In der Scheune und das „Damask-Ensemble“ im Drei-Ecks-Hof auf Haus Kemnade.

Durch Spenden finanziert

Das Kammermusikfest soll sich durch Spenden aus der Bürgerschaft finanzieren. „Wir möchten bürgerschaftliches Engagement anregen und Gelegenheit geben, sich durch Klein- und Kleinstspenden für klassische Musik auf höchstem Niveau zu engagieren“, sagt der Bochumer Komponist Stefan Heucke, einer der elf Vereinsgründer rund um Prof. Dr. Carsten Schmidt, der die Idee nach Bochum trug.

Schmidt ist Pianist, Cembalist und Dirigent – und ein gebürtiger Bochumer. Heute lehrt er am Sarah Lawrence College in New York und arbeitet als künstlerischer Leiter des weltbekannten Staunton Music Festivals in Virginia (USA), das das Vorbild dieses Festivals war.

Der Eintritt für das Mittagskonzert am Samstag (28.) ist frei, alle anderen Konzerte kosten zuzüglich der Vorverkaufsgebühren 18-25 Euro (ermäßigt 10-15 Euro). Ein Gesamtticket kostet zuzüglich der Vorverkaufsgebühren 40 Euro zzgl. Vorverkaufsgebühren, ermäßigt (Schüler und Studenten) 20 Euro.