Neues Gesetz schränkt Shoppingvergnügen ein

Verkaufsoffene Sonntage gefährdet

Schluss mit dem fröhlichen Sonntagsbummel? Zwei noch bis zum Jahresende in Bochum geplante verkaufsoffene Sonntage könnten abgesagt werden. Das geht aus einer Vorlage der Verwaltung hervor. Betroffen sind demnach der 2. Oktober und der 11. Dezember.

BOCHUM

, 11.08.2016, 21:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein verkaufsoffener Sonntag lockt viele Menschen in die Bochumer Innenstadt.

Ein verkaufsoffener Sonntag lockt viele Menschen in die Bochumer Innenstadt.

Grund für die mögliche Streichung der beiden Termine mit insgesamt drei Veranstaltungen ist eine veränderte Gesetzeslage. Laut der darf die Ladenöffnung an einem Sonntag nur als „Anhang“ einer anlassgebenden Veranstaltung dienen – also zum Beispiel einem Stadtteilfest oder Weihnachtsmarkt.

Entscheidung im September

In der Vorlage geht die Verwaltung davon aus, dass „Harpen geht neue Wege“ im Ruhr-Park und das „Grubenlampenfest“ am Hannibal-Center, die beide am 2. Oktober stattfinden sollen, an den jeweiligen Sonntagen nur Beiwerk zur Ladenöffnung sind und nicht den Tag prägen. Gleiches gilt für den „Weihnachtsmarkt“ im Ruhr-Park (11. Dezember). 

Hier stünden die „verkaufsoffenen Läden im Vordergrund für die Besucher und ihrem Interesse das Einkaufszentrum zu besuchen“, heißt es in der Vorlage. Eine Entscheidung im Rat soll am 15. September fallen. Die übrigen sechs verkaufsoffenen Sonntage sollen wie geplant stattfinden.